50 Jahre Unterberger Gruppe – Fritz Unterberger über Familie, Erfolg & sein zweites Leben

Shownotes

50 Jahre Unterberger Gruppe – ein besonderes Jubiläum und ein außergewöhnliches Gespräch mit Fritz Unterberger.

In dieser Folge spricht Fritz Unterberger über seinen unternehmerischen Weg, seine Familie, seine vier Söhne, große Erfolge und schwierige Kapitel seines Lebens.

🎙️ Almpodcast – Realtalk auf 1500 Metern

Gast: Fritz Unterberger Host: Sebastian Türkdogan Aufgenommen auf der Steinerkaser Alm in Thiersee, Tirol www.almpodcast.at https://www.youtube.com/@Almpodcast-Chamelion

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00:00:00: Und dann habe ich mich operieren lassen.

00:00:02: Da ist ein Tochter, glaube ich, eines passiert, dass ich in der Rakose wahrscheinlich überdossiert worden bin, was zwar jeder abstreitet, aber ich bin nach vier Tagen eigentlich richtig zum Wirkommen und dann habe ab diesem Zeitpunkt schwere epileptische Anfälle gehabt bis zu drei im Tag.

00:00:18: und was noch fast für mich schlimmer war, ich habe zu dieser Zeit fast einen Gedächtnisverlust gehabt.

00:00:24: Ich habe nicht mehr gewusst wo ich wohne.

00:00:28: Ja, hallo liebe Almbodcast-Zuhörer und Zuseher.

00:00:32: Schön das wieder eingeschalten habt!

00:00:34: Heute haben wir einen ganz besonderen Gast eine wirklich schildende Persönlichkeit ein Topunternehmer niemand geringerer als Fritz Unterberger Senior der Anlässlich zu seinem fünftigjährigen Firmenjubiläum uns tolle Einblicke Gewehrt in das Unternehmertum, wie er alles aufgebaut hat.

00:00:56: Er erzählt uns auch über Rückschläge Höhen und Tiefen Über Krankheit Wie er sein Leben bis heute gemeistert hat Und wie er dieses Imperium Aufgebaut hat.

00:01:09: Es ist wirklich eine spannende Folge.

00:01:11: Ich freue mich wenn du bleibst.

00:01:50: Schillernde Persönlichkeit, bekannt in Kufstein.

00:01:54: Fritz Unterberger!

00:01:56: Fritz freut mich, dass du da bist.

00:01:58: Ich sage danke für die Einladung.

00:02:00: Friz, schön, dass ihr es aufgeschafft hast.

00:02:06: Wir werden heute ein bisschen dein Buch thematisieren mein zweites Leben.

00:02:12: ich habe mir das mit Freude durchgelesen.

00:02:16: Es sind ganz viele spannende Geschichten von der Kindheit weg, wie du dein Unternehmertum aufgebaut hast und du hast in Kufstein wirklich vieles bewegt.

00:02:30: Und ich bin wirklich beeindruckt!

00:02:33: Ich habe vieles nicht gewusst.

00:02:35: umso schöner dass ich dieses Buch gelesen hab, hat mich sehr motiviert selber als Unternehmer und ich bin auch dankbar das eine tolle Persönlichkeit wie du heute bei mir zu Gast und uns ein bisschen dazu hat.

00:02:50: Fritz, anlässlich eures fünftigjährigen Jubiläums natürlich unter Bergergruppe ist jetzt fünfzig Jahre heuer geworden was total schön wenn du uns ein bissel mitnimmst auf eine Reise und ein bissell dazu hast wie das alles entstanden ist.

00:03:09: vielleicht fangst du einfach irgendwo u Was sagst du?

00:03:13: Wann ist das entstanden in dir, dass du gewusst hast ich werde auf jeden Fall ein Unternehmer.

00:03:19: und wie ist da dabei ergangen.

00:03:21: Ich möchte jetzt so starten.

00:03:23: Das Buch ist für mich nicht der Anlass, dass ich heute hier bin.

00:03:28: Die Hauptpunkte ist sicherlich unsere fünfzig Jahre Unterberger.

00:03:33: Zum Buch muss ich jetzt voll das sagen, ich hätte dieses Buch sicher nicht geschrieben wenn es mir zu dieser Zeit nicht gesundheitlich schlecht gegangen wäre.

00:03:40: und das Buch ist entstanden irgendwo aus einer gewissen Phase dass ich gesagt habe mein Leben war eigentlich für mich fast weg.

00:03:48: schon weiß man wirklich psychisch wie physisch schlecht gegangen ist.

00:03:52: und da ist das Buch entstanden.

00:03:54: Und jetzt möchte ich vielleicht so beginnen, weil du gesagt hast vom Start wie es das eigentlich angangen.

00:04:01: Angangen ist so da muss jetzt ein bisschen auf die Kindheit zurückgehen.

00:04:05: Ich bin als lediger Sohn mit angenommen worden in der Familie von meinem Ziehvater Georg Kaisermann.

00:04:16: Meine Mutter hat den geheiratet und ich bin mit sieben Jahre von Ehrl mein Jugend in Erl verbracht bei einer Landwirtschaft Und bin nach Kufstein gekommen und mein Ziehvater hat das Gast auf Sternen betrieben, beziehungsweise eine Landwirtschaft dazu.

00:04:31: Ich bin dann irgendwo mit sieben Jahren nach Kofstein gekommen... ...und war eigentlich ein bisschen so, wie ich sage, so ein bisschen ungeliebtes Kind.

00:04:41: Weil mein Ziehhvater war zu dieser Zeit schon sehr begotisch und ich war so irgendwo namentlich ein kinder Sünde.

00:04:48: Es ist aber auch so, dass ich dann doch sehr gerne Insofern war ich da, weil da war ein Gastarzt dabei und eigentlich in meinem Gedanke habe ich mir alles gesehen.

00:05:02: Ich bin dann als Bua schon mit acht oder neun Jahren, hab ihn stollgemässen, hab auch mit gearbeitet und dann sehen wir bis zum fünftzehntel Lebensjahr die Landwirtschafts- und Gastarstbetriebe Und da ist bei mir das Thema gewesen.

00:05:16: Ich wäre oft noch gefragt, weil wir Landwirtschaften auch in der Familie betreiben was du mit der Landwirtschaft zu tun und es ist natürlich auch politisch schwierig, dass die sagen, was würde ich eigentlich fürs Landwirt?

00:05:27: Dann muss ich auf den Politikern sagen, ich habe das Buch schon acht Klär machen müssen.

00:05:31: Ich hab ausgemisst, wir haben fünfzig Schweine betreut und deswegen kann man in der Land Wirtschaft zum Teil niemandem etwas sagen.

00:05:38: Weil was man in den Jugend lernt, das verlernt man nicht!

00:05:43: Dann geht es weiter, dass ich irgendwo doch das Gefühl hatte.

00:05:49: Mein Ziefahrter war immer der hat Besitz gehabt aber nie Geld.

00:05:53: und da ist dann volles passiert, dass sich so miterfolgt habe, dass man zu Hause teilweise kein Geld gehabt haben.

00:05:59: und mein Ziefarter war begotisch und da haben wir zum Teil zwei-drei Mal in die Kirche gehen müssen und er hat nämlich auf fünfhundert Schillingen oder tausend Schillungen Klingelbeuten geschmissen.

00:06:14: Und das war für mich prägend.

00:06:16: Und damit habe ich euch eigentlich gesagt, so möchte ich nicht sein.

00:06:20: und die komme ich an ein paar Episoden erinnern, die mich einfach doch schwierig, weil es hat dann auch Differenzen zwischen meinen Eltern gegeben als zwischen Mutter und mein Ziehvater.

00:06:32: Für mich war ein Thema der sich etwas dem Thema heraus wollte Und dann hat sie bei mir das so ergeben.

00:06:39: Meine Mutter hat mich dann angemeldet in der Hotelfachschule Villa Blanca in Innsbruck und es war für mich, dass ich ein bisschen weggekommen würde und da ist voll das passiert, bevor sich im September in die Hotelfach-Schule hätte kommen müssen, hat mein Zifferter das Kastzaus zugesperrt und die Landwirtschaft aufgelöst weil es wirtschaftlich einfach nicht geschafft hat.

00:07:02: und für mich war das Thema jetzt immer ein Job suchen.

00:07:05: Und ich habe in meiner Familie, von meiner verleiblichen Vaterseitshaus zwei Onkel, die in der Autoprosch tätig waren und da war ich manchmal im Sammau auf Besuch.

00:07:15: Und die haben gesagt, gehen die Autoproche!

00:07:17: Und dann hat sie bei mir ergeben, dass die Firma Reibmeier für eine Ersatzteilage einen kaufminischen Lehrling gesucht hat.

00:07:27: Und da habe ich mich beworben bei ihm.

00:07:29: und er hat gesagt, wann willst du anfangen?

00:07:31: Dann habe ich gesagt, mir ist es gleich.

00:07:33: Ich habe gesagt, kommst du den Montag, fangst du an!

00:07:35: Und bin dann zu hinkommen und baue in der Lehre.

00:07:37: Und eigentlich habe ich meinen ersten Mentor.

00:07:43: Ich hab mit ihm sehr viel gelernt.

00:07:45: Er hat mich persönlich gut gekannt.

00:07:48: Und da ist dann auch Vollnis passiert, dass sein Nachfolger zu mir gesagt hat, du Fritz ich glaube mein Vater mag dich lieber wie mich.

00:08:02: Weil ich war mit den Engen und er hat mir die Chance gegeben das ich dann mit neunzehn Jahren in Autoverkauf gegangen bin und hat mir dies auch geprägt.

00:08:13: Und ich war dann einer der jüngsten Verkäufer in Österreich und bin dann, glaube ich mit zweiundzwanzig Jahren am Ende schon die Verkaufsleitung übertragen.

00:08:24: Und dann ist aber passiert, dass der Senior gestorben ist und der Junior in den Firmen übernommen hat und dessen Sohn Die technische Lehre ist auf die HDLE gegangen und hier zurückgekommen ist.

00:08:40: Da reibt mein Junior, dann auf mich zugekommen.

00:08:44: Und er hat gesagt, ich fritz mir mal ein Problem.

00:08:46: Mein Sohn geht jetzt in die Firma und du musst halt in die zweite Reihe gehen weil dir den Wohlmerzen verkaufen übergeben und du sollst ihn

00:08:53: begleiten.".

00:08:54: Das war für mich ein Thema, das ich gesagt habe in der Firma wäre nicht alles.

00:08:59: Ich wollte nicht mehr in die zweite Reihe gehen.

00:09:01: Du

00:09:01: hast schon gespielt du bist eigentlich ein Mann für die erste Reihe?

00:09:05: Ja,

00:09:05: ich hab mir zumindest gedacht weil ich sehr erfolgreich im Autoverkauf war.

00:09:09: Da hat man hier relativ gut verdient als junger Pursch und dann habe ich mein eigenes Wohnen gekauft.

00:09:14: Dann war für meine Entscheidung gefallen, ich mache es selbstständig.

00:09:18: Und was war natürlich dieses Problem?

00:09:20: Wie geht's jetzt zu einer Marke?

00:09:22: Und da ist dann eigentlich mein Thema immer gewesen, dass mir die Marke BMW gut gefallen hat.

00:09:27: Weil der Reibmeier unten hat auch zum Teil BMW Service mitgemacht und da hat man wie gesagt die Marcke BMW war eigentlich meine Lieblingsmarke.

00:09:37: Dann habe ich mich beworben in Wien bei der Firma Denzel, der war Generalimporteur Und dann hatten wir doch noch Verhandlungen.

00:09:46: Ich habe eine Vision gehabt, ich habe einen Plan gezeichnet und ein Grundstück bereits schon vorhin gekauft, weil ich gesagt habe, ich kann ihn nicht runter von nach Wien.

00:09:54: Bevor ich den Grundstücken hatte, dass ich einen Plan habe und eine Vision habe, ist es weitergegangen.

00:09:59: Und dann habe ich mir den Plan mitgenommen.

00:10:01: Ich habe meine Eigenumswohnung verkauft, mein Ziehvater mit dem, was ich nachher eigentlich ein relativ normales Feld hatte, hat man dann so Hochzeit hundert Meter Grund geschenkt.

00:10:13: Den habe ich dann auch verkauft und habe das Grundstück gekauft und eine Pläne gemacht und bin gestartet durch Wien.

00:10:21: Dann haben wir nach kurzer Zeit die Mitteilung bekommen dass ich die Vertretung für BMW und Volvo bekam.

00:10:28: Für den Bezirk Kufstein.

00:10:30: Jetzt war das Thema, dass in Kufstein auch ein BMW- und Volvopartner war und in Wörgeln auch jemand war.

00:10:38: Und dann hat man dann den Vertrag gekündigt, weil ich glaube, in meiner Vision den Vorteil hatte.

00:10:43: Ich habe gesagt mir, wir wollen es nur ausschließlich mit zwei Marken BMW-Volvobeschäftigen.

00:10:48: Die anderen Firmen haben einen Mehrmarkensystem gehabt, der mal so fünf Marken zum Teil hatte Und ich habe noch einer der wenigen einen Autosalon schon gebaut gehabt.

00:10:58: Ja?

00:10:59: Das war dann das Thema, dass sie die Zusage gekriegt haben und den Auto-Avertrag bekommen für den Bezirk Kopfstein.

00:11:08: Wie alt warst du zu dieser Zeit?

00:11:09: Da war ich... ...fünfundzwanzig Jahre alt.

00:11:12: Okay!

00:11:12: Ich

00:11:14: hab dann gestartet mit dem Vertrag in der Tasche und dann nochmal gebaut.

00:11:21: Mai, die Firma ist also geöffnet.

00:11:26: Ab Juni offiziell und deswegen haben wir eben dieses fünfzeigjährige Überleben.

00:11:31: Und es trifft sich jetzt genau dazu, wenn wir am zwanzigsten Juni die Firmen feiern haben, wo man die Mitarbeiter alle einladen und dieses Fest feiern.

00:11:40: Wir müssen schauen dass wir den Podcast nur rechtzeitig ausstreuen, dass wir nur ins Thema passen.

00:11:48: Tolle Geschichte!

00:11:49: Was war da?

00:11:50: Erstes Auto, Fritz.

00:11:52: Mein erstes Auto war ein Opel-Kradett in Heldlauch.

00:11:56: Ich fahre dann nach Wien und habe meine Frau übergeben.

00:12:01: Dann habe ich später auf unsere Marke BMW Volvo gesetzt und bin natürlich überwiegend von BMW gefahren.

00:12:12: Also danach jetzt nur noch BMW oder hauptsächlich?

00:12:18: Hey, bist du mit einem anderen Auto da?

00:12:20: Ja

00:12:20: bei meinem Mehrmarkensystem hier aufgebaut haben.

00:12:23: Genau.

00:12:23: Jetzt beginne ich vielleicht wie es weitergeht in der Sache.

00:12:26: Ich habe zu dieser Zeit gestartet aber immer klar, dass man im Autobereich den Händler eigentlich im Prinzip nichts anderes als ... Ich sage so, wie der Abhängige der Automobilindustrie ist.

00:12:42: Du bist ein Händler, dann gibt es einen Impoteur und einen Hersteller.

00:12:46: Und wir werden eigentlich vom Herstellich im Prinzip nur benutzt und sind für den im Prinzip das Problem jetzt bald.

00:12:59: bosshaft gesagt Wir sind live-eigene fast was man nicht glaubt, dass eigentlich der Händler abhängig ist von dem Vorteur.

00:13:08: Und jetzt haben wir zu dieser Zeit immer festgestellt oder gesagt, wir müssen wachsen, dass wir ein bisschen eine Marktsituation bringen und das war auch mein Vorteil, dass ich auch etwas langfristiger kannte, wo geht die Richtung hin?

00:13:22: Da bin ich drei Jahre danach schon nach St.

00:13:24: Jan gegangen und habe die erste BMW-Niederlassung übernommen Und dann habe ich aber immer, wie er die erste Niederlassung angefangen hat.

00:13:34: Ich hatte den Vorteil, dass ich wahnsinnig gute Mitarbeiter im Start gehabt habe, die mich bis in die Pension begleitet haben.

00:13:42: Da bin ich wach, wenn auch endlich den Tellerbepfel der mit mir beim Reibmeier gearbeitet hat und das Meister die Firma gemacht habe.

00:13:49: Mein Lagerleiter, den Karl Krumpolz, dann hab' ich auf dem Vertriebsleiter den Heberkirchel gehabt.

00:13:55: Und diese Leute haben... Ich hab' so aufgewacht, dass sie eigentlich die Firma fast mitgeleitet haben.

00:14:03: Ja?

00:14:05: Sonst wäre es ja gar nicht möglich gewesen, dass ihr in die Expansion gegangen war!

00:14:11: Und mich dann in der Sankte Hand, die ich übernommen habe, bin ich fast jeden Tag in der frühen Simi schon in der Firma gestanden.

00:14:18: Das weißt du, als ob ich am Sex oder nur früher aufgestanden war und wie dort in der Filme gewesen war – weil ich immer gesagt hatte, wenn du eine Firma übernimmst, dass wir wissen müssen welchen Mitarbeiter das Gute anbühren ist nicht gut.

00:14:29: Und das war eigentlich so dieser Volksprinzip bei mir.

00:14:32: Da hat sich doch ergeben, zwei, drei Jahre erweitert habe und da sind wir auch in Innsbruck gegangen.

00:14:40: Da sind wir in Rosenheim gegangen.

00:14:41: Wir haben es nach wie vor voralberg gegangen.

00:14:45: aber ich muss jetzt sagen dass dann vor circa zwanzig Jahren bereits meine Söhne das Autogeschäft übernommen haben und ich dann aus dem Autobereich eigentlich mich fast verabschiedet hab.

00:14:57: Aber jetzt müssen wir nur ein bisschen... in der Zeit bleiben, weil wenn ich das jetzt richtig mitgeschnitten habe, was du, wo du Sancti Han aufgebaut hast.

00:15:06: Achtundzwanzig!

00:15:07: Also mit fünf und zwanzig hast du die Selbststände gemacht?

00:15:10: Und

00:15:12: dann drei Jahre Spada schon sancti han.

00:15:14: Aber das ist ja irrsinnig ein mutiger Schritt und mit finanziellen Schwierigkeiten verbunden oder Herausforderungen.

00:15:25: Ich meine, das klingt jetzt alles so einfach wie du das dazu hast.

00:15:28: Du hast St.

00:15:29: John aufgemacht und du hast Innsbruck aufgemachten.

00:15:32: Das muss ja mit Herausforderungen verbunden gewesen sein.

00:15:36: als junger Mann mit acht zu zwanzig schon solche großartigen Dinge zustimmen.

00:15:42: Was war da das Schwierigste?

00:15:44: Ich meine, du weißt ja auch nicht.

00:15:45: Einfach ein Geld am Konto liegen gehabt haben und sagen jetzt mache ich das auf!

00:15:49: Wie war das

00:15:50: so?

00:15:50: Das war deshalb... Ich sage jetzt nur was anderes.

00:15:54: Man glaubt dann gar nicht.

00:15:55: Ich habe gestartet, da wievielzehn kann man fünf Prozent... für den Betriebsmittelkredit bezahlt.

00:16:01: Vierzehn Komma

00:16:02: fünf und zehn Komma Fünf in Abstatt, weil ich aber doch die Autos übernahm mit fünf Millionen Schilling Schulden am Haus und eine Million Schilling.

00:16:12: Das war so ein Vergleich ungefähr mit Euro.

00:16:14: Ich habe mir auch mal was der Vorteil, was zu dieser Zeit und das ist jetzt genau die Sache, was du angesprochen hast.

00:16:20: Wie haben du zu dieserzeit noch ein bisschen Geld verdient?

00:16:23: Weil dort es Schleidern im Autopereich nicht gegeben hat.

00:16:27: Da hat man den Kunden drei Prozent daraus gekriegt und er war froh, dass Auto gekrieg hat, weil wir am Teil sein Jahr liefert sind auf der Autobahn.

00:16:34: Und ich war zur dieser Zeit so, dass heute wenn man diesen Zins zahlen müsste während die Firmen pleiten.

00:16:41: Das war

00:16:42: unvorstellbar!

00:16:43: Aber zu dieser Zeit haben wir wirklich nach dem ersten Jahr, wie wir gestartet haben in Kufstein, schon eine schwarze Zahl gehabt.

00:16:50: Und das war eigentlich meine Motivation, dass die Banken Vertrauen gehabt haben zu uns, dass man nach drei Jahren den ersten Schritt gehabt hat und was bei mir immer der Vorteil war, dass ich auch, wenn wir ein Firma gestartet hatten, noch relativ kurzer Zeit, was heute unmöglich wäre?

00:17:06: In schwarzen Zonenkämmen?

00:17:08: Und das war genau meine Motivation, dass ich den Schritt allweil gemacht habe.

00:17:12: Dass man dann doch das eine oder andere immer erweitert und dazu machte.

00:17:17: Wo ist der Unternehmergeist hergekommen?

00:17:19: Ich meine du hast ja mehr oder weniger eine Lehre jetzt gemacht!

00:17:21: Du hast ja kein Betriebswirtschaftsstudium.

00:17:24: Hast du es einfach in dir gehabt, dass du gewusst hast die Vision.

00:17:27: Mach mal nächste Filiale auf!

00:17:29: Ist das einfach so?

00:17:30: Ich habe

00:17:30: etwas gelernt, dass ich eigentlich beim Reibmeister eine junge Führungssache gekriegt habe.

00:17:35: Dass ich eben den Verkauf gemacht habe und was ich immer war, ich hab das Glück in meiner Jugend.

00:17:40: Ich hatte ein unheimlicher Ehrgeiz gehabt, dass eben ich selbstbestätige.

00:17:45: Weil ich so habe den Vorteil, da habe ich mich doch zu Hause gehabt oder nicht gekannt.

00:17:49: Und dadurch habe Bei mir war es das Wichtigste, mich selbst zu bestätigen.

00:17:55: Und über diese Sache erfolgt so.

00:17:57: Und der Ansatz ist einmal ganz klar ... Wenn du Firmen hast, die dir auch wirtschaftlich laufen wollen und automatisch Geld verdienen ... Ich bin mein Leben in Geld nachgelaufen!

00:18:07: Ich bin meinem Leben immer selbst für Bestätigung und Erfolg

00:18:10: nachgelofen.".

00:18:11: Ja?

00:18:12: Halt vielleicht ein bisschen mit deiner schwierigen Kindheit zum Daumen an, dass du da einmal schon nach Bestätigung gesucht hast, wie man im Buch leist oder du hast ja immer quasi als Das unehelige Kind mehr oder weniger, ja auch immer ... Schau, wenn du mehr drauflegen musst um dich zu beweisen.

00:18:28: Oder ist das vielleicht ein bisschen eine brennende Situation?

00:18:30: Es

00:18:31: wäre sicher einer meiner Hauptmotivationen gewesen sein und was bei mir sicherlich sehr angebohnt war, ihr, die ins Kind schon rechnen können.

00:18:41: Zum Beispiel meinen Enzifahrter haben wir gesagt, wir hatten im Fünfzig Schweine gehabt.

00:18:44: Wenn man jetzt einmal einen Enziefahrter sagt, ich glaube, da machen wir kein Geschäft, weil ich gemerkt habe, Was wir getreiter zugekauft haben, zum Füttern.

00:18:54: Wir haben z.B.

00:18:55: Saudrang, was man jetzt sagen kann, das darf man auch nicht mehr sagen, sondern füttert früher, weil es so noch geklärt hat.

00:19:00: Da bin ich als Bauer mit einem Leiterwagen vor die Metzger gegangen und ich habe mich geschämt in den Kufsträumen.

00:19:07: Das waren meine Auslöse auch!

00:19:10: Mir eigentlich schon passiert ist, dass mir das geprägt hat.

00:19:15: Und ich bin geschämt mit Leiter Waagal zu die Metzger hinzugehen und den Sautrang zu holen und heim zu liefern.

00:19:24: Das, was einer meiner Motivation ist, das möchte ich nie, dass es mir passiert.

00:19:31: So bist du als einfacher Buhr auf die Welt gekommen und hast dann Stück für Stück ... Im Bärrium aufbaut, kann man schon fast sagen.

00:19:43: Ich glaube wir sind eine gutgehende Firma und wer sagt nicht das?

00:19:47: Für

00:19:47: mich als Auszustehender.

00:19:49: die Unterberger Gruppe macht über fünfhundert Millionen Euro Umsatz.

00:19:52: Das ist klar klagelt mehr!

00:19:55: Das ist echt ein Wahnsinn!

00:19:57: Das muss man mal greifen.

00:19:58: kennen Fritz, du bist die erste Generation.

00:20:02: Du hast es aufgebaut in eigentlich kurzer Zeit.

00:20:05: Natürlich sind deine Söhne jetzt mittlerweile drin.

00:20:08: aber was du da geschaffen hast, das muss man mal greifen können.

00:20:11: Ich

00:20:11: habe es schaffen können weil ich erstens einen enorm guten Mitarbeiter aufgebaut habe und da bin ich heute sehr dankbar für mich.

00:20:19: Ich hab mir meine Mitarbeiter immer auf Augenhöhe gewiesen.

00:20:23: Ich war oft auf Spinnen bekannt für das, dass ich auf die Lautwand bin.

00:20:27: Aber als ich mich mit meinen Mitarbeitern bekam, war ich immer auf Augen Höhe und das glaube ich auch einer der wichtigsten Punkte und wo es auch extrem wichtig war, dass die Söhne in den Firmen gekommen sind, auch die ganze familiäre Bereich, wo auch die Frau mit ... Tätig war, weil die waren extrem für mich.

00:20:49: Von Hintergrund war ich sicherlich meine Frau entscheidend, dass wir eine super Familienleben gehabt haben.

00:20:55: Weil der, der immer Familienmensch hat immer auf die Familie geschaut und dort auch in den ersten Jahren beim Start extrem viel in der Firma mitgearbeitet hat.

00:21:05: Die Buchhalter, die Finanzen, du weißt es mal, die Finanz wenig, aber Buchhaltern gemacht, da hat die ganze Kassensachen gemacht.

00:21:11: Also die, die immer eigentlich der positive Geist in unserer Firma.

00:21:17: Und wenn du sagst, was ist eigentlich das Wesentliche gewesen?

00:21:21: So haben wir relativ erfolgreich oder sind erfolgreich!

00:21:25: Weil ich auch erkannt habe, man muss sich auf andere Beine setzen.

00:21:30: Und das war glaube ich auch richtig bei mir und da habe ich auch wieder den Vorteil gehabt dass irgendwann mal mein alter Kollege Labe-Kricher einmal zu mir gekommen ist.

00:21:39: der hat vielleicht auch erkannt dass ich ein williger Bullschubin und hat mich gefragt du hast Autofirmen könnte man nicht eine Leasingfirma machen?

00:21:49: weil zu dieser Zeit hat man Leasing fast nicht gekannt.

00:21:53: Und dann habe ich mit ihm alles gestartet in den Leasingunterland.

00:21:58: Und damals erst BKWs gemacht und anschließend LKW auch mit.

00:22:04: Wir waren einer der größeren Leasinggeber mit Lkw, da haben wir einige hundert Lkws in der Leasing gehabt wobei dann ... auch passiert ist, dass das Leasing-Geschäft langfristig zu den Autoherstellern übergelaufen ist.

00:22:22: Weil die binden zum Teil den Kunden über die Leasingverträge, dass sie lange regen Kunden sind und inzwischen sind diese Leasinggeschäfte im Automobilbereich der Siebzig Prozent Autostyle bei sich grießt werden.

00:22:34: Und da war ich einer der Schritte, dass ich Sockerpia auf einem zweiten Bein gesetzt und die habe ich nach wie vor Die Mehrheit, weil der Labekircher dort seine Anteile mir verkauft und die Lizien gibt es heute noch seit vierzig Jahren.

00:22:51: Und da war ein weselcher Punkt, dass ich mich auf anderes Bein gesehen habe.

00:22:55: Das hat für mich immer einen guten Standbein gehabt und den Wiesing haben wir immer Geld verdient.

00:23:00: Dann war mein nächster Schritt, das ich auch in dem Mentor gehabt hab.

00:23:04: Das war der König Finzen, der im Wohnbaubereich extrem erfolgreich war.

00:23:09: Der hat mir dann zu mir gesagt ... Der Kunde von mir hat gesagt, eigentlich könnte man eine Wohnbaufirma gründen!

00:23:17: Da haben wir die schönen Wohnen gegründet und da ist auch daher bei mir die Liebe zu Immobilien gestanden.

00:23:27: Und das sind doch einer der wesentlichen Teile, dass wir immer wieder uns entwickelt haben.

00:23:37: Es ist wirklich spannend zum Verfolgen und du hast es ja alles mehr oder weniger zeitgleich.

00:23:43: Mein Tag hat auch noch vierundzwanzig Stunden, aber du bist bekannt als Workaholic beziehungsweise ... Du hast einfach gerne gearbeitet!

00:23:51: Workaholic ist irgendwie eine Antwort.

00:23:52: Ich glaube, wir Unternehmer arbeiten halt einfach gern weil das unsere Leidenschaft ist.

00:23:56: Und ich glaube mir richten unser Uhrzeit nicht nach Fünfe und sagen jetzt ist feiern sondern wenn die Arbeit getan

00:24:04: ist Wo ich ein Gegner bin, wenn er das Wort Stress

00:24:07: hat.

00:24:08: Weil ich habe mein Leben so in der Arbeit gesehen wird die Arbeit Spaß gemacht.

00:24:16: Ich hab fast immer ... Ich sage nicht immer, man fasst immer das mit Freude gemacht.

00:24:22: In Beppers Angang bin ich da früher auf dem Fünfe aufgestanden und bin nach Wien gefahren.

00:24:27: Zum Teil am gleichen Abend wurde zurückgefahren.

00:24:30: Und was ich immer gemacht habe, war ein guter Netzwerk.

00:24:34: Und das haben wir aufgebaut, dass sie eigentlich mit Banken, weil wir brauchen doch relativ viel Kredite erwerben.

00:24:40: Durch das ist es mir so... Mit extremen Summen und die ganzen Autos, wo ich den Punkt stecke, da müssen wir erzeugen alle.

00:24:47: Und damit brauchen wir Banken!

00:24:48: Ja?

00:24:49: Und das Thema ist so, dass ihr wer doch geschaut habt, dass ich auch mit Bankengutte Feldsiege habe.

00:24:57: Dass ich offen bin, dass man ehrlich ist.

00:24:59: Da kann jetzt jemand sagen, ich glaube, das Wesentliche ist dies.

00:25:02: Man darf eigentlich Man darf manchmal privat lügen, aber man darf niemals Banken belügen.

00:25:09: Weil das kommt irgendwann auf und aus dem Grund haben wir alle wieder den Weg gemacht, dass wir immer ein großes Vertrauen bei die Banken gehabt haben um die Bank zu wissen, dass wirklich das nie missbraucht

00:25:20: haben.

00:25:21: Ja, aber hast du auch einmal schlaflose Nächte gehabt?

00:25:24: Wir waren da geht es ja doch um Summen, auch wenn's fremdfinanziert ist, aber du stehst ja dann privat in der Haftung.

00:25:31: Wie geht es dir mit so einer Summe als junger Mann, wo du zum ersten Mal eine Million Schilling oder dann auch schon Euro aufgenommen hast?

00:25:42: Ich kenne das.

00:25:43: Es wird oft schwieriger und schlaflose Nächte bereitet.

00:25:46: Wie gehst du mit sowas um?

00:25:47: Ja, hallo liebe Allem-Bodcast-Fans, dass ihr das eingeschalten habt.

00:25:52: An dieser Stelle wollen wir uns recht herzlich bei unserem Kooperationspartner der Volksbank Tirol bedanken die uns wirklich toll unterstützen und gleichzeitig wollen wir auch bei Eng bedanken, dass Ihr immer wieder einschaut.

00:26:04: vielleicht wenn es Lust habt lasst unser Like oder Abo für unseren Kanal da, das hilft unserem Algorithmus wirklich sehr!

00:26:12: Und in diesem Sinne wünsche ich mir viel Spaß weiterhin.

00:26:15: jetzt mit der Folge.

00:26:17: Ich hatte das öfteren, schlaflose Nächte.

00:26:20: Ich habe sogar Phasen gehabt, dass ich teilweise auch Schlaftabletten genommen habe, weil es mir einfach schwierig war.

00:26:29: Aber was ich immer getan habe und das Wesentliche, ich habe zwischendurch wieder ein bisschen Sport gemacht.

00:26:37: Gehen gegangen, wie bei einer Zeit, in der ich noch fit war, bin ich Läufen gegangen.

00:26:42: Und die habe immer wieder versucht einen Ausgleich zu machen und das glaube ich nur jeden Raten, das zu tun.

00:26:49: Und was glaube ich einer der wesentlichen Dinge ist im Leben dass man sich ein soziales Umkreis bildet?

00:26:56: Ich hab euch mal wieder Freundesrunden gehabt wo wir in die Saunagange sind, wo wir Karten gespürt haben.

00:27:01: Nächte lang!

00:27:03: Das ist für mich auch ausgereicht gewesen.

00:27:05: Ja, du bist heute auch umgeben von vielen anderen Topunternehmern immer gewesen und das ist sicher fein wenn man sich gegenseitig austauschen kann.

00:27:13: Wenn man ähnliche Situationen am Tag erlebt.

00:27:17: Wenn du von vielen Unternehmern umgeben bist, kannst du das besser teilen als wir wenn du es angestellten hast.

00:27:24: Das ist gar nicht nachvollziehend mit welcher Verantwortung das so verbunden ist.

00:27:28: Das möchte ich jetzt gar nicht sagen weil in unserer Runde sind auch Angestellte dabei.

00:27:31: Ich glaube aber dass man einfach vom der Arzt an passen muss und das zeichnet uns aus.

00:27:38: Wir haben zum Beispiel unsere Saunerrunde die besteht seit fünfzig Jahren.

00:27:42: Wir sind uns einige weggestorben, und es sind aber Jüngere dazukommen.

00:27:46: Aber das glaube ich ist einer der wesentlichen Dinge, dass du zwischendurch loslassen kannst und etwas anders machst.

00:27:53: Und da natürlich bei mir durch die Wiederskrimme auf die Familie zurück, was sich immer getan habe ... Was meine Frau ja vorbereitet hat mit Spuns Geburtstage, sie haben bei uns gefeiert worden.

00:28:05: Wir sind gemeinsam auf Urlaub gefahren.

00:28:08: Das sind so Sachen, die ich jeden raten kann, das zu tun.

00:28:12: Hast du auch mal mit Existenz-Ängste gekämpft, dass du wirklich in der Vorstellung gelebt hast was ist wenn alles schief geht?

00:28:20: Dass ich alles verlieren könnte.

00:28:21: Weil es ist ja oft hopp oder top im Unternehmendom.

00:28:25: Das kann ja wirklich... existenziell auch mal.

00:28:28: Ja, ich habe eine, da kommen wir jetzt auf ein anderes Thema, weil mir fast alles gelungen ist.

00:28:32: und jetzt komme ich auf das düstere Thema meines Lebens zurück.

00:28:36: Ich habe einmal einen Anflug von Selbstüberschätzung, wo wir mit dem Thema Kneißel angangen.

00:28:41: Da sind wir mal in unserer Adlerrunde beieinander gesetzt, dann hab' ich einmal zu den Freunden gesagt, an der Paar sage ich nach ein paar Glasleweinen, ja, Kneißl geht jetzt her, sollte man dies nicht uns antun und in die Sache hinsteigen!

00:28:53: Und dort geht ihm die Selbstüber- schätzung an... dass sie nie im Prauschen gehen, wo man nichts versteht.

00:28:58: Dann haben wir gesagt, ja das übernehmen, wir waren dann fünf Partner und man merkt dadurch, dass die anderen Partner schlauer geworden sind, da sind wir dann nach und nach ausgestiegen und sind weggefallen.

00:29:08: Und die hat das Thema Kneisel dann zuletzt alleine tragen müssen und damals doch bei uns auch niemanden von den Lieferanten etwas gegeben hat ohne dass ich Haftungen gegeben habe.

00:29:18: Da ist mal ein Setz passiert.

00:29:20: Es gab aber zwei Millionen Euro Privathaftungen.

00:29:24: Das ist für einen Mittelständler, wie wir schon eine ordentliche Summe sind.

00:29:28: Hier haben wir die existenziellste Kappe.

00:29:31: Da ging es dann so, dass ich Bluthochdruckkappen benahmte und weil ich schon gewusst hatte ... Wenn ich kneise, darf ich keines vor sich überlegen gehabt haben.

00:29:41: Ob man das vielleicht in den Rausgleich schickt oder was?

00:29:44: Wäre deswegen nicht gegangen wenn die Banken... Ich bin auch nicht Banken.

00:29:48: Das wäre ein Vertrauensbuch gewesen und ich habe dann mich mit den Banken geinigt, dass man gesagt hat wir müssen das jetzt aufhören und das haben wir dann in diesen... Das kann der Lösen als Schafer, der uns die Firma abgekauft hat.

00:30:03: Aber dann den letzten Kaufpreis nicht bezahlt und sie haben die Firma in Ausgleich geschickt.

00:30:08: Und das waren dann Phasen was für mich schwierig war und dem ich die nicht mehr habe.

00:30:15: aber es hat mir auch mitgeprägt dass wir jeden Lieferanten bezahlt haben keinen Euro da brauchen wir Nachlass bekommen oder wollen und wir haben die Bank ein bisschen.

00:30:24: zum Letzten sind alles bezahlt.

00:30:28: Und das zeichnet die heute aus als absoluter Ehrenmann mit Handschlagqualität, deshalb ist Fritz Unterberger so eine tolle Persönlichkeit, was überall gerne gesehen und geschätzt ist, weil mit so einer Situation gehen andere Leute sicher ganz anders um und sagen, du, die GmbH-Schickmenkankers hinter mir disinfluid, Hauptsache mein restliches Hab und Gut ist gesichert, du bist das ganz anders zugegangen.

00:30:55: Wirklich beeindruckend.

00:30:57: Ich war es nicht, wie ich mit so einer Situation umgegeben habe.

00:31:00: Also ich schlafen kann die sowieso nicht mehr.

00:31:03: Es ist sehr schön, dass du so selbst reflektierend bist und da offen drüber rätst, dass auch ein Fritz Unterberger einen neuen Griff ins Klo landen kann und das nicht alles glatt geht.

00:31:15: Und Scheitern gehört heute dazu!

00:31:17: Du wirst daraus sicher vieles gelernt haben, Nimeu.

00:31:23: Ja, es ist für mich, wo ich jetzt selber seit fünf Jahren selbstständig bin.

00:31:28: Auch irgendwie wieder schön zum Singen.

00:31:31: auch erfahrene Chefsleite können einmal in Schwierigkeiten geraten aber man berabelt sich wieder und wenn man treubleibt und stark bleibt geht's immer weiter Und das ist einfach toll!

00:31:45: Ich glaube dass ein ganz wichtiger Punkt ist, du hast mir vorhin gesagt, die ist eigentlich gelungen, dass man so etwas aufbaut und ich kann wieder nur jeden Ratten Du musst, wenn du was starten willst, musst du aber jetzt erst eine Vision haben.

00:31:57: Dann musst du sehr fleißig sein und eine Linie haben, dass du sagen musst wo will ich hin?

00:32:03: Und das, was das wesentlich ist... immer wieder lernen.

00:32:08: Deswegen ist auch mein Leitspruch immer gewesen, deshalb bei mir überstehen wenn wir so weiterleben wollen wie bisher müssen wir uns verändern und das für mich war nicht der prägendsten Punkt.

00:32:20: Mir es passiert dass ich vielleicht ein Ja vorhin gesagt habe, nein wir müssen dort in die Richtung hingehen und nach einem ja sagen ist ganz anders weil man merkt dass sich etwas ändert und das stört immer wieder fest.

00:32:32: man muss sie ändern wenn die Gegebenheiten anders werden Und die Gegebenheiten im Haltungmarkt ändern sich sehr schnell.

00:32:40: Da glaube ich, das ist einer der wesentlichen Punkte, dass man irgendwo langfristiger Erfolg hat!

00:32:45: Du hast ja in deiner langen Geschäftszeit viele Krisen miterlebt, von der Schwer- und Wirtschaftskrise bis Corona-Bauwirtschaftskrise.

00:32:56: Und du bist ja in vielen verschiedenen Bereichen tätig und hast das alles mit Bravour gemeistert.

00:33:01: Das heißt, du kannst schon wirklich vieles erzählen – auch in ganz schwierige Zeiten!

00:33:07: Es geht trotzdem irgendwie weiter wenn man so bleibt...

00:33:11: Man muss auch sagen, was meine schwierigste Zeit war.

00:33:14: Meine schwierigsten Zeiten kamen jetzt auf das Punkt des Buchinständens und waren mir nicht krank.

00:33:19: Ich hatte doch einen aggressiven Brust an der Krebs gehabt, die dann operiert wurden obwohl ich sie eigentlich verschieben wollte weil ich gesagt habe, dass wir sie nicht da haben.

00:33:29: Und das habe ich dann doch erkennen müssen, dass man den Arzt dann gesagt hat du wenn du dies weitermachst nach sechs Monaten hat es ungefähr ... Und dann habe ich mich operieren lassen und da ist ein Tochter, glaube ich, eines passiert, dass ich in der Rakose wahrscheinlich überdossiert worden bin.

00:33:45: Was war jeder abstreitet?

00:33:47: Aber ich bin dann nach vier Tagen richtig zu mir gekommen und dann habe ab Dieselzeitpunkt eine schwere epileptische Anfälle gehabt bis zu drei im Tag.

00:33:55: Und was noch fast für mich schlimmer war, ich hab zu dieser Zeit fast einen Gedächtnisverlust gehabt.

00:34:01: Ich habe nicht mehr gewusst wo ich wohne.

00:34:05: ob ich schulden habe, wer gehört hab und so weiter.

00:34:08: Und das war die schwierigste Zeit in meinem Leben.

00:34:10: Und da ist auch aus dieser Depression, also nachher natürlich wegen meiner elektrischen Anfälle Schwere der Bretten nehmen müssen, die ich auch heute noch nehme.

00:34:18: Aber wie wir jetzt umgestört worden sind, dass ich doch durch drei oder vier verschiedenen Abteilungen gegangen bin – und im Zwischenzeit bin ich so eingestellt, dass man gut geht!

00:34:26: Ich habe wieder Lebensfreude.

00:34:28: und für mich das Wichtigste... Und die Söhne lassen wir auch manchmal mitwerken, dass was für mich das ist.

00:34:35: Ein paar Stunden ins Büro gehen und ein bisschen geschäfteln.

00:34:38: Aber das hat dir schon richtig mitgenommen.

00:34:40: Ja, es

00:34:41: hat mir mitgenommen ja!

00:34:42: Da

00:34:42: bist du dann schon in ein richtig tiefes Loch gefahren.

00:34:45: Das warst du ja so nicht kennst?

00:34:47: Weil du ja eigentlich ein Volksverwöhnt

00:34:50: bist... Wenn ich mich beschreiben darf, bin ich eigentlich ein Sanguiliker.

00:34:53: Sagen wir mal, dass ich bin ein fröhlicher Mensch und hier auch, dass er nicht immer fröhlich ist, aber ich bin eher ein positiver Mensch.

00:35:00: Ich gehe nicht hin und sage, es geht nicht.

00:35:02: Ich gehe hin und sag oft wie könnte's gehen Und deswegen mag ich ein Mitarbeiter, was man nicht mehr verzöhn, wie es nicht geht.

00:35:10: Sondern ich kann mir vorstellen das wesentliche ... Was könnte man versuchen, dass es möglich ist?

00:35:16: Das glaube ich auch nicht auf Volkssachenheit!

00:35:18: Ja

00:35:19: und was hat dir die Kraft geben weiter zu kämpfen in dieser Depression wo du eigentlich niemanden aufstehen willst, wo du gesagt hast, ich mag nicht mehr leben teilweise sogar... Was hat dich dann nur dazu bewegt, dass du jetzt keinen Fehler hast?

00:35:32: Ich glaube, die Hauptmotivation war das Ioanapida, was eigentlich nie aufgegeben hat.

00:35:38: Und eben in der schwierigen Phase, wenn ich jetzt zurückkomme wieder auf Kneisel, weil es war eine schwierige Phase, weil die Banker sind natürlich auch keinem abgesagt, wie geht's denn aber nicht?

00:35:46: Wie gehts da bei Kneisel?

00:35:47: Die haben nicht gesagt, wir gehen dann in die Firmen, sondern die haben gefragt, wie gehen Sie bei KNeisel weiter?

00:35:52: und da glaube ich, habe ich auch richtig gemacht, dass ich sage, ich kämpfe für dies!

00:35:57: Und auch in der Krankheit, wo es bei mir dann wirkt.

00:36:00: So hat man die Familie natürlich extrem geholfen.

00:36:03: Auch meine Frau hat mir hier geholft, dass sie voll hinter mir gestanden ist und da habe ich gelernt, dass man in die Natur gehen muss.

00:36:12: Ja?

00:36:12: Ich bin dann in meiner Phase im Tag ein, zwei Stunden Spaziergang bei den Waldtangen und das war glaube ich einer der wesentlichen Punkte, die ich doch irgendwo wieder Kraft geschöpft habe dass ich gesagt habe, ich gehe wie nicht auf und bin dann doch zu drei verschiedenen Kliniken gegangen.

00:36:32: Und der mir.

00:36:33: in der letzten Sache bin ich umgestellt worden.

00:36:36: Und diesem Arzt bin ich halt noch dankbar, dass das so ging.

00:36:41: Ich habe keine Probleme mehr.

00:36:43: Gott sei Dank!

00:36:43: Du schaust da sehr gut aus Fritz.

00:36:46: Die Gedechnis Lücken sind scheinbar auch nicht mehr vorhanden.

00:36:52: Dadelloß erzählt fast wie er es im Buch steht, lückenlos.

00:36:55: Also gefreut mich dass der Heid wieder gut geht und das ist glaube ich auch für viele Leute die was ähnliche Themen haben, wieder Motivation, dass wenn man drobleibt und an sich klappt und nicht aufgibt, dass wir sehr wohl aus schwierigen Zeiten wieder gut ausserkommen.

00:37:14: Ich habe noch einen Mancher noch!

00:37:16: Das sage ich jetzt auch offen, dass ich zwischendurch eben sehr viele Leute kenne.

00:37:22: Habe das Problem, dass die Leute treffen und weiß nicht wo ich sie da haben muss.

00:37:26: Und das kann ich nur fragen – das macht es peinlich!

00:37:29: Wenn man die Leute fragt was nicht mehr und der Torte ist autokraft oder jenes, dann sagen wir ja, ich komme genau an ihnen Wasser aber nicht.

00:37:37: Und für mich ist das natürlich auf die Schwierigkeit.

00:37:40: dass ich das erklären kann, dass es mit meiner Krankheit verbunden ist.

00:37:44: Ich habe keine Phase in meinem Leben, die taucht erst wieder auf wenn ich dann hinterfrage und da geht der Speicher auf.

00:37:52: Da hat man mich im Psychiater empfohlen und gesagt Unterberger, ich gebe mir eine Empfehlung.

00:37:57: Dann sind sie einfach hinterfragen und dann geht derSpeicher wieder auf.

00:38:00: und das ist so.

00:38:02: Wenn ich dann irgendwo sage, ich wohne dort und dort ... Die Familie fragt, wo wir auf Urlaub gehen.

00:38:11: Dann kommt es wieder, wenn man redet und sich sicher ein Bild von dort gewohnt.

00:38:16: Das ist sehr positiv und ich bin sehr dankbar und froh darüber.

00:38:21: Das sind dann so schöne Momente, wenn das Gehirn wieder trainiert wird.

00:38:27: Da ist man dann relativ froh wahrscheinlich, wenn er merkt, ah!

00:38:30: Es klingt eh wieder langsamer als der Herr.

00:38:32: Ich glaube, dass für mich fast langsam ein Bestuss, ich möchte vielleicht etwas erwähnen was auch wichtig ist.

00:38:39: Ich glaube das man im Leben schon Energie braucht, dass man eine Vision braucht und was ich glaube wesentlich so muss, man braucht eine Portion Glück auch.

00:38:49: Und jetzt glaube ich einen ganz wesentlichen Punkt.

00:38:52: Ein ganz wichtiger Punkt ist auch, dass man hinter sich jemand hat.

00:38:57: Dass man auf irb die Familie hinter mir und ich bin schon sehr froh, dass die Buben ... Wahnsinnig fleißig sind.

00:39:05: Und die machen das gut und ich bin sehr, und jetzt anlässlich meines fünftzigjährigen Firmenlubiläums bin ich schon ein bisschen stolz auch auf das.

00:39:12: Und am meisten stolz bin ich, dass bei uns die Firma weitergeht.

00:39:16: Und da kann ich noch sagen wie Frauen oft nahmhafte Unternehmen sagen was wirst du das gemacht?

00:39:21: Dass die Kinder so in der Firma sein.

00:39:22: Also gibt es glaube ich insofern gemacht, dass ich die Bauern mit sehr jungen Jahren Firmenanteile übergeben habe.

00:39:30: Und das machen ja die meisten nicht!

00:39:32: Die meisten sind ja so, ich kenne einige Patriarchen die mit neunzig Jahren noch bei überlegen ob sie es übergeben sollten oder nicht.

00:39:39: Und das habe ich früh gemacht.

00:39:40: Ich war mit jungen Jahren, weil ich gesagt habe, jung angefangen und jetzt haben wir mich mit sehr jungen Jahren den sönischen Firmenanteil übergeben und das glaube ich auch an der Schlüssel zum Erfolg!

00:39:50: Sie haben das auch dankbar ungenommen, machen ihre Aufgabe sehr gut.

00:39:55: Ich glaube sie machen es besser wie ich.

00:39:57: Das kann ich nicht beruhten aber auf jeden Fall die Firma Unterbeiger läuft sehr gut und ja das ist schön zum Zuschauen!

00:40:05: Ich glaube das ist fast eine Vorzeige übergeben.

00:40:09: Übergaben

00:40:10: sind oft schwierig.

00:40:11: Man muss jetzt vielleicht noch sagen wenn man zu ein paar Fakten sagt wir haben doch angefangen und hier vielleicht den ersten Die haben das alles, weil ich war auf diese Ansprache.

00:40:24: Ich muss sagen es ist doch der Erfolg der Söhne gewesen, dass wir jetzt inzwischen als siebenerzwanzig Autohäuser betreiben.

00:40:31: Es ist nicht nur mein Erfolg gewesen, sondern auch wegen der Erfolg des Söhnen gewesen.

00:40:38: Sie fragen mir zwar was nachher, bevor die entschieden sind und denken, dass man es gesagt hat, aber sie informieren mich.

00:40:48: die entscheidenden Kraft sind, die Söhne.

00:40:51: Und der Immobilienbereich begleitet noch ein bisschen und das tut mir auch Spaß machen, dass ich meinen Sohn Florian etwas mithelfen kann.

00:40:59: Das ist eigentlich dann so mein Abfluss der Firmenphilosophie.

00:41:06: Ja, der Apfel fällt bekanntlich ja nicht weit vom Stamm.

00:41:09: also du hast scheinbar vier tolle Unternehmer Söhnen geboren Die beeindruckenden Weile gehen auch schon hingelegt haben.

00:41:19: Man kann sagen, fünfzeig Jahre Unterberger sind ein voller Erfolg mit Höhen und Tiefen, was heute auch dazu gehört.

00:41:28: Aber du darfst wirklich sehr stolz sein!

00:41:31: Wir sind auch stolz, dass wir bereits einen Florian-Schuh im Podcast herum gehabt haben.

00:41:37: Heute sehen wir Fritz Unterberger wirklich ganz kufsteinbar stolz.

00:41:45: Dass wir...

00:41:45: Was ich jetzt unterbreche.

00:41:46: Die Kuffstelle der Lorei glaubt, dass wir doch Tirol weit tätig sind und wir haben ja doch etwas erreicht, dass man die Gebiete sagt, wenn Tiroltät, wir sind noch vor allberg gegangen.

00:41:56: Wir sind in Salzburg, wir sehen in Bayern, wir seh'n doch flächendeckend!

00:42:01: Und was ich auch sagen muss im Immobilienbereich, haben wir doch österreichweit Sachen, die man zum Teil nicht weiß.

00:42:07: Man hat mit Wien einige Sachen gemacht.

00:42:09: Ja?

00:42:10: Und das haben wir nie in den... Anz brauchen wir nicht Selbstbeweihrung brauchen wir nicht.

00:42:17: Wir gehen also auch während der Handeln und brauchen nicht unbedingt, dass man sagen muss, dass es fleißig sein wird.

00:42:25: Aber was wir nicht haben, wir brauchen uns nicht beweisen nach außen hin.

00:42:29: Ja,

00:42:30: ich habe das definitiv nicht nötig.

00:42:32: Aber wie du richtig sagst, nicht nur die Stadt Kufstein darf stolz werden sondern eigentlich das ganze Land weil solche Unternehmer sind selten Es sind Vorbilder, die ganze Familie und auch für mich.

00:42:48: Das ich gehe heute wieder mit einer ganz frischen Motivation in den Arbeitstag später und du hast mir echt mit positiver Energie geladen.

00:42:57: das war halt ein sehr tolles Gespräch für mich.

00:43:02: deswegen freut mich dieser Podcast auch so weil ich da immer mit tolle Persönlichkeiten zusammensitze Und ich habe teilweise jetzt unter dem Gespräch schon Gänsehaut gekriegt.

00:43:13: Es erfüllt mich auch mit Stolz, dass solche tolle Persönlichkeiten wie du sich an die Zeit nehmen und da diese Zuhörer und mir was

00:43:22: dazu tun.

00:43:22: Man muss doch sagen wenn man da rum sitzt merkt man das Leben auch etwas anderes bieten kann.

00:43:28: Das ist wirklich toll.

00:43:30: darum, wir sind zu.

00:43:32: Ich bin gerne gekommen und hab mich gefreut für die Einladung.

00:43:37: Vielen, vielen Dank Fritz!

00:43:38: Es war sehr aufschlussreich.

00:43:39: Danke für deine Offenheit und ich wünsche dir noch ganz viele gesunde Jahre.

00:43:46: Genieß es mit deinen Enkelkindern, mit deinen Kindern, mit deiner Frau.

00:43:52: Du wirst sicher nur das Öfteren in der Firma vorbeischauen und den Erfolg weiterhin begleiten.

00:43:58: Ich wünsche euch auch noch weitere tolle fünfzig Jahre in der Firma oder hundertfünfzig Jahre soll so weitergehen.

00:44:05: viel Erfolg Und vielen, vielen Dank, dass du heute bei uns warst.

00:44:09: Ich sage danke!

00:44:10: Vielen Dank, Sitz!

00:44:12: Viel Schönen.

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