Sie kennt den Tod wie kaum jemand- und liebt das Leben mehr denn je

Shownotes

🎙️ Zu Gast: Ulli Zöttl ⚰️ Bestatterin & Grabrednerin ✂️ Gelernte Schneidermeisterin ⛰️ Bergsteigerin & ehemalige Obfrau des Alpenvereins Kufstein ❤️ Mehrfache Krebsüberlebende 💬 Themen: Leben & Tod, Abschied, Schicksalsschläge, Mut, Berge und Lebensfreude

Episoden-Permalink: ulli-zoettl-leben-tod-und-nie-aufgeben

Beim Titel würde ich bewusst nicht „Ulli Zöttl“ ganz vorne setzen. Für Leute, die sie noch nicht kennen, erzeugt „Sie besiegte mehrfach den Krebs …“ deutlich mehr Neugier. Auf dem Cover steht ihr Name ohnehin sehr prominent.

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00:00:01: Und da hast du dann keinen Rad?

00:00:02: Ich habe in der Woche keinen Rad.

00:00:03: Dann habe ich mit sechszehn geirrt, mit siebzehn ist mein Sohn Alex auf die Welt gekommen und mit achtzehn war er dann Witwe.

00:00:11: Ja hallo, grüß euch!

00:00:12: Schön, dass ihr eingeschalten habt.

00:00:14: zu unserem Alm-Bodcast bei uns herum auf tausendfünfhundert Meter.

00:00:18: Bei uns heute zu Gast sind Uli Zöttelgradl und die Uli werden uns einiges dazu über Leben und Tod.

00:00:27: Und uns viele spannende Einblicke gewähren in ihr Berufsleben, ihren Werdegang was sie so alles erlebt hat in die letzten Jahre einige Rückschläge über ihren Erfolg im Unternehmen, über ihre Leidenschaften als Bergsteigerin und vieles mehr.

00:00:46: Seid's gespannt bleibst droh.

00:00:47: es ist eine tolle Folge.

00:00:48: ich freu mich!

00:01:18: Ja herzlichen willkommen bei.

00:01:20: Wir haben uns beim Almbodcast, heute bei mir zu Gast die ganz tolle Uli-Gradelzöttel um genau zu sein.

00:01:32: Uli schön dass du heute aufgefunden hast zu uns auf die Alm.

00:01:37: Schön dass du da bist!

00:01:38: Ja

00:01:39: ich bin wunderschön auf deiner Alm und bin ganz fasziniert wie es weitergeht von anderen.

00:01:47: Und dann noch weiter, und dann nach oben ab fifteenhundert.

00:01:50: Ich fühle mich richtig wohl da.

00:01:52: Es ist wunderschön bei dir, Sebastian!

00:01:54: Und ich bedanke mich für die Einladung und freue mich dass ein paar Leute vielleicht dann zuschauen und zuhauchen wenn mir kurze Einblicke in mein Leben gibt.

00:02:04: Ja sehr gerne haben wir die Eigeln bzw.

00:02:06: eigentlich ist das ja ein bisschen anders gelaufen?

00:02:10: Du hast ja eine lustige Mädelsrunde Die Mäuse oder die Läuse.

00:02:18: Und das ist ja irgendwann, am Abend bin ich daheim gesitzt und habe eine WhatsApp Greg von der Grüße.

00:02:26: und dann hat mir die Grüße gefragt, Sebastian wäre es möglich dass man den Uli zum Siebziger an allen Bordkasten auftreten schenken kann?

00:02:36: Dann sage ich, was für ein Uli!

00:02:38: Der Ziertel-Uli!

00:02:39: Und dann sage ich Ja wieder... Die viel zu mir im Podcast glaubst, das können wir nicht vorstellen.

00:02:44: Aber ja und da ist es so, dann sag ich dir sicher, das darf mich auch völlig freuen!

00:02:49: Auf die Idee war ich ohne Kämmer.

00:02:51: Und seither wo dies natürlich dann Thema war habe ich dieses extrem spannende gefunden.

00:02:57: und extrem super natürlich weil selber war ich jetzt gar nicht so drauf gekommen aber du bist ja aus einem sehr spannenden Job umfeldt und hast auch sonst wirklich viel zu erzählen.

00:03:11: Und vielleicht, Uli, dazwischen uns einmal.

00:03:14: Wer ist denn die Uli Zöttel-Gradl?

00:03:18: Genau!

00:03:20: Wir haben uns ja schon mehr getroffen und ein kleines Vorgespräch gehabt... ...und du hast ja viele Einblicke gewernt lassen.

00:03:27: Ich bin wirklich schon fast ein Fan und ganz begeistert.

00:03:31: Das freut mich jetzt, wenn sie nichts gefasst hätten, muss ich ganz ehrlich sagen.

00:03:36: Also geschenkt haben wir diese leise Runde zum Siebziger.

00:03:40: Und die haben gesagt, weil ich natürlich, wenn wir so einen zu treffen.

00:03:43: Wir sind Zähne bei der Runde, treffen uns alle wieder und immer wieder lasse ihr Bistell was aus meiner Vergangenheit aufblitzen und erzählt an kleine Anekdoten.

00:03:54: und dann ist ihnen glaube ich vorgekommen?

00:03:56: Naja also das war schon... Ich hätte etwas zu erzählen!

00:04:00: Das wäre vielleicht ganz spannend.

00:04:02: und so ist das Ganze dann entstanden.

00:04:04: und jetzt haben es mir dann her und diesen alten Brotkreis bei dir zum siebten Geschenk, das ist die eine, dass ich vorher noch nie gesehen habe.

00:04:12: Da hat man natürlich dann schon kommerziell drei Schanke geschaut und einen

00:04:22: Egon-Schöpfer

00:04:23: wie gesehen und den jungen Tierseher.

00:04:26: Ich hab ein bisschen alleine geschaut.

00:04:28: Und da dachte man ja wenn dort alles sich trauen, dann traue ich mich das auch.

00:04:32: Und so bin ich heute hier!

00:04:34: Und ich bewundere ja, es ist auch wirklich eine steile Strasse zu dir.

00:04:38: Ja das stimmt.

00:04:39: Wenn die

00:04:39: Schöpflinge da aufgefahren ist mit dem Egon und fast hundert

00:04:43: Gewaltig.

00:04:45: Damals waren noch neinundneinzig Mitgeweile.

00:04:46: Ich

00:04:47: sag hundert!

00:04:48: Die sind da aufverblasen als wir so Rellefahrer... Also an dem hat es nicht gescheitert.

00:04:53: Ja cool, cool!

00:04:53: Nein das findet aber jeder her und wir sind ja selber total dankbar weil sie sich auch schon mit einem zeitlichen Aufwand verbunden haben.

00:05:00: immer du musst einmal eine gute Dreiviertelstunde auffahren dann hockst du mal ein stund da.

00:05:05: also du bist schon einmal gut drei Stunden vor allem Und dafür sind wir sehr dankbar dass sich generell die Leute die Zeit nehmen und unser Bisschen was aus ihrem Leben erzählen.

00:05:16: und der Chance wollen wir natürlich auch nutzen dass wir ein bisschen die Geschichte von der Uli Zöttelgradl dazwischenkennen.

00:05:24: Und ich habe mir gedacht, wir fangen einmal weit genug vor eine Uhr!

00:05:29: Weil es ja wirklich spannend ist, wie das bei dir damals so abgelaufen ist.

00:05:36: Wir fangen jetzt nicht in die Babyjahre zu und das war auch ein bisschen zu weit ausgewohlt.

00:05:40: Abgekürzt Sebastian, weil sonst reicht dein Podcast nicht mehr.

00:05:44: Das

00:05:44: kann man mal nicht aus

00:05:46: mit der Sendezeit.

00:05:48: Und vor allen Dingen wer schaut sich das dann an?

00:05:50: Weil das ist ja wirklich zu lang!

00:05:54: Ich glaube dass die Leute das schon interessiert...

00:05:56: Dann fange ich jetzt einfach mal an.

00:05:57: Ich bin einiggeboren in einem Modegeschäft mit Marschneiderei.

00:06:03: Mein Großvater hat das eigentlich angefangen, meine Mutter ist auch Schneider und mein Großvaters war Schneidermeister.

00:06:08: Meine Mutter war auch Schneidermeisterin sehr begnadet, muss ich sagen.

00:06:13: Es wäre für mich der vorgefertigte Weg gewesen, dass es auch wäre.

00:06:19: Aber es ist so gewesen, ich bin ein bisschen verwöhntes Kind.

00:06:24: Ich bin schon immer verwöhnt worden und habe dann mit fünfzehn irgendwie das Gefühl gehabt, dass der Weg der so für mich vorzeigt ist, dass ich Ferrari schuhe gehe und dann den Betrieb übernimmt.

00:06:42: Und so das wollte es nicht sein.

00:06:44: Was man wirklich zum Sinn gestanden hat.

00:06:47: Dann bin ich hergegangen... ...und dann ist der eigentliche Einschnitt eine schwere Erkrankung von mir.

00:06:53: Ich habe durch einen Zeck eine Gehirne an den Zündungsgerät mit knapp vierzehn nach halb oder fünfzehn.

00:07:01: Ich hatte dann drei Monate im Krankenhaus, in dem alles ausgegissen wurde.

00:07:08: Im ganzen Leben so wie mit der Schule und so... Und dann haben wir gedacht, naja irgendwie muss das mal Leben anfangen.

00:07:16: Ja wie ist der da gegangen mit diesem Zeckenbiss?

00:07:18: Weil das Kuh ja sehr gefährlich ist.

00:07:20: Ja

00:07:20: es ist sehr gefährlig!

00:07:21: Also das Erste was ich mir... Ich war dann schon ein paar Tage nicht bei mir und dann war so eine festere Krankenschwester bei meiner Mama.

00:07:29: War im Zimmer mit meiner Mama, sind am Fenster gestanden und haben so geratscht und haben nicht bemerkt dass ich jetzt wieder bei mir bin.

00:07:37: und dann das Ersten was ich gehört habe war, jaja hat's gesagt die Schwester Früher war es gestorben oder labbei geworden.

00:07:44: Heute dachte man, dass

00:07:46: ... Mit den Fünfzehn muss der mal verdauen die ...

00:07:49: Wenn ich nicht labbei bin, werden sie auszustellen?

00:07:53: Ist aber auch nicht passiert, wie man sieht.

00:07:57: Eindeutig war labbei raus.

00:07:58: Ich

00:07:59: weiss ja, da streust mir Rosen.

00:08:02: Okay und

00:08:03: dann hast du schon das Wasser.

00:08:04: Dann schulgehen wird natürlich nicht mehr, wenn ein Jahr rausfasst wurde eines das andere gefunden und ich habe dann ... Ich bin dann ein bisschen von der Haarmauszung.

00:08:17: Ich habe einen Mann kennengelernt, der war zehn Jahre älter als ich.

00:08:20: Wir haben Karadett über ... Ich mach kurz Fassung.

00:08:23: Mit sechszehn hab ich Karadet.

00:08:25: Mit fünfzehn vor der Haarmauszung mit sechzehn Karadetten.

00:08:28: Weil früher hat er mir auch die Polizei allweil hauernbracht, wenn sie aufgegriffen haben und das wollte eigentlich vermeiden ja.

00:08:35: Also

00:08:35: du wartest viel unterwegs?

00:08:37: Ja, ich war viel unterwegs.

00:08:38: Dann habe ich die Erlaubnis von meinen Eltern bekommen.

00:08:42: Sie natürlich mit ... sehr traurig geworden und nicht am Just.

00:08:47: Aber worüber?

00:08:48: Ja, dass ich heirate.

00:08:49: Dass

00:08:49: du mit den ersten beiden diesen

00:08:51: Mann und dann heiraten.

00:08:53: Hat er auch noch nie so einen guten Tag?

00:08:54: Hat ihn ja nicht.

00:08:55: Aber sie sind dann eine Woche nach Amsterdam gefahren...

00:08:59: Und da hast du dann heiratet?

00:09:00: Ich

00:09:00: habe in der Woche geheiratet.

00:09:02: Dann habe ich mit sechszehn geheiratete.

00:09:04: Mit siebzehn ist mein Sohn Alex auf die Welt gekommen.

00:09:07: Mit achtzehn war ich dann Witwee Und dann war ich mit meinem Sohn ein bisschen so auf der Welt unterwegs.

00:09:15: Früher, als das ja ging, gab es mir mal einen Autostopp angewiesen.

00:09:19: Großer

00:09:20: Rucksack.

00:09:20: Ganz allein mit deinem Sohn?

00:09:21: Ganz alleinig

00:09:22: mit meinem SOhn!

00:09:23: Ich bin eine mutige Frau, ich führe mich da jetzt nicht zu.

00:09:26: Du hast so einfach die Welt bereist?

00:09:28: Ja, ich bin ein bisschen Europas, habe ich so gehört.

00:09:30: zum Quer.

00:09:31: Mit einem

00:09:32: BW mehr oder weniger.

00:09:33: Mit dem Einjährigen ist es immer See ohne Heuwäwerer und im Bahnhof kein Verkalt, weil er ein Stück mit dem Zug weiterfahren wollte.

00:09:42: Weil er es der Stadt nicht hatte.

00:09:45: Dann drehen wir ihn um... Alex sitzt nicht mehr vor und sagt, es gibt's ja nicht.

00:09:50: Alle werden sie tragen lassen übrigens.

00:09:52: Samtrucksag.

00:09:54: Und dann schaue ich, Alex ist nicht da.

00:09:56: Boah, denke ich mir am Gott zuwürden, wo ist denn der?

00:09:59: Dann buche ich mich für unmengen Menschen mal sehr an den Bahnhof auf.

00:10:02: Bucke ich mich ganz durch die Füße.

00:10:05: Ich frag mich, was ist das hier davor?

00:10:07: Ich frage mich, hat sich aufgestanden und ist gegangen.

00:10:14: Ja, das war so ... Eine kleine Anekdote, die noch einmal im Wald fährt.

00:10:19: Ich habe überall einen Job, ich war am Bonnehof fertig gesattelt.

00:10:24: Als Kind bin ich immer für Reiten gegangen und fertig gesättelt in der Küche oder auch Kinder-Fahrer-Dienste.

00:10:31: Ich hab dann mit den Achzen an dem Führerschenk gemacht und war aber schon immer wieder unterwegs.

00:10:36: Ja also du hast ... Absolut schon in jungen Jahren einen intensiven Lebensstil geführt, langweilig war es scheinbar nicht.

00:10:45: Bis

00:10:45: nicht den klassischen Weg an der Lehre oder der Höhebildenden Schule.

00:10:49: Nein, nein,

00:10:50: nein.

00:10:51: Das

00:10:51: ist sehr jung Mama!

00:10:54: Aber meine Mutter war natürlich immer Geschäftsfrau.

00:10:56: Ich habe meinen Sohn nicht am Abliefer kennengelernt, den hatte ich halt selber mit.

00:11:03: Bis er dann eigentlich in Kindergarten ging, ist es mit vier.

00:11:06: Und dann habe ich hier vorher noch bei Vertretern, bei Fabriken, Könnerinnen ... Also ich habe viele Jobs gehabt und habe auch viel gemacht.

00:11:16: Und als der Kindergartner angefangen hat, habe ich ihn eigentlich an.

00:11:21: Da bin ich wieder nach Hause gezogen.

00:11:24: Es war einfach das Gefühl, dass es jetzt alles gesehen hat und viel erlebt.

00:11:30: Jetzt ist Zeit wieder zu kommen.

00:11:32: Und dann habe ich damals einen Hündin gehabt und bin am Abend auf den Spaziering gegangen.

00:11:38: Im Liftstüber am Waldrand ausziehe habe ich mir keinen Kaffee gekauft und beim Spazieren habe ich ein bisschen Pause gemacht Am Abend.

00:11:44: und dann habe ich ein Auto kennengelernt, einen Züttel.

00:11:47: Der hat mit der Gitarre Hunde Bergsteiger aufgespürt.

00:11:52: Ein Liftstümmerl?

00:11:54: Ein Lift-Stümmerler hat mir noch gut gefallen!

00:11:57: Wo es lustig war, habe ich mir hergesitzt und da bin ich dann irgendwie sitzenblieben.

00:12:02: Da hast du

00:12:04: ein Auto kennengelernt?

00:12:06: Dann bin ich schon mal mitgegangen auf eine Ski-Tour.

00:12:10: und meine dritte Ski Tour, das war schon gleich nach einem Monat.

00:12:13: Ich bin ins Zuckerhördel gegangen und ich glaube mein fünfte war's Birnhorn.

00:12:18: Zwei Tausend Höhenmeter hat er mal getestet ob die Frauen bis oder nicht!

00:12:24: Bei zweitausend Höhenmetern musst

00:12:26: du ein Biss haben.

00:12:27: Ja, auf jeden Fall.

00:12:27: Wir sind da auch in den Fünfzehnhundert.

00:12:29: Jetzt noch mal fünfhundert auf.

00:12:32: Aber von null?

00:12:33: Von null!

00:12:34: Die Zweitausenden musst du zu Fuß gehen.

00:12:36: Da bist ja vier Stunden auf dem Weg oder?

00:12:38: Ja, vier

00:12:40: Stunden.

00:12:40: Das ist schon eine sportliche Tour.

00:12:42: Das

00:12:43: ist schon ein Sportler.

00:12:44: Als Fünftetour

00:12:45: war es ganz schön angesprochen.

00:12:47: Ja, das ist auch die Aussage.

00:12:50: So bin ich dann bei ihm

00:12:52: und ... Ich habe in der Zwischenzeit meine Gesellenbrüfe angefangen zu nähen in der Werkstatt.

00:13:00: Also ich habe diesen Weg, den mir eigentlich vorgezeichnet worden ist von klein auf schon.

00:13:05: bin ich weitergegangen und früher habe ich auch der Weltmann, die macht es nicht.

00:13:09: Aber ich hab dann den Beruf der Schneiderin erlernt und hab eigentlich die Gesellenprüfung mit Auszeichnung bestanden und hab dann gleich einmal nach München gefahren in die Meisterschule und hab da meine Meisterprüfungen abgelegt.

00:13:25: Und wir sind halt viel bergange, manchmal an die Hundert Gipfel im Jahr gehabt.

00:13:31: also ich bin wirklich viel bergt gewesen, Skitouren und Klettern.

00:13:36: Das war so eine Bergfreundschaft mit Motor.

00:13:39: Wir waren zehn Jahre bei Sammen und dann bin ich schwanger geworden nach langer Zeit, aber ich habe mich sehr gefreut.

00:13:46: Ich wurde damals schon seit fünf oder drei Jahren alt.

00:13:50: Natürlich muss man jetzt sagen ... Bei meiner Mutter ist schon etwas geschäft vorgegangen.

00:13:56: Niemand von den Eltern hat viel Zeit gehabt.

00:13:59: Wenn es ein Geschäft war, dann muss man oben.

00:14:03: Und das war bei mir als Kind auch so.

00:14:06: Mein Papa hat zwar immer für mich gezeigt gehabt, der war Chef vom Telefonamt aber die Mama da war ich im Sommer bin ein bisschen zu den Bauern geschickt worden weil Sommerfrische damit ich draus bin und nicht lästig daheim.

00:14:20: Und so war das.

00:14:21: Und dann haben wir gedacht, wenn ich jetzt noch mal das Glück hatte, dass ich noch einmal ein Kind kriege, dann vielleicht soll man wirklich aus Fehlern lernen und nicht mehr jede freie Minute im Geschäft verbringen, sondern sich dem Kind widmen.

00:14:35: Dann haben wir beschlossen, dass meine Kusine in einem Betriebengeschäft war und ich in der Werkstatt war.

00:14:42: Und da haben wir gesagt, naja, jetzt sperren wir zu und machen.

00:14:46: Damals bist du eingestiegen in den Betrieb, in den Mittellöchnen?

00:14:50: Ich

00:14:50: hab schon übernommen

00:14:51: gehabt.

00:14:52: Wir haben eigentlich dreizehn Leute auf der Lohnliste gehabt.

00:14:55: Also wir

00:14:55: waren ... Okay, also Großer ...

00:14:57: Ja und im Nachhinein haben viel ... Ernst war nicht nur Schneiderei, wir haben ja vier Leute im Verkauf gehabt.

00:15:03: Okay!

00:15:04: Wir haben ein Sportmodengeschäft gehabt, zum Beispiel Risse Hammerer hat man exklusiv gehabt in Künstein.

00:15:12: Und dann haben wir viele Trachten gemacht Brautkleider gemacht und Kassädel ganz durch die Bonnbraten.

00:15:20: Das war dann am Bahnhof Englerschef,

00:15:22: gell?

00:15:22: Ja genau!

00:15:23: Da ist Hausberger am Bahnhoffatis geheissen Sportmoden aus Berg am Bahnhof, Münchner Straße vier.

00:15:30: Da bin ich geboren.

00:15:32: Ja interessant!

00:15:34: Okay und dann hast du es dann entschieden?

00:15:37: Das war der Familienrat hat das eigentlich dann entschieden weil wir waren uns da schon alle einig.

00:15:42: meine Kusine hat auch nicht allein weiterführen wollen.

00:15:45: Es ist so dass wenn man die Meisterin muss einfach hier sein Wenn eine Braut kommt am Samstag da muss man da sein Man muss ja was kizzieren Man muss auf den Menschen eingehen.

00:16:00: Vor allen Dingen muss man die Stärken in der Figur finden und nicht nur manchmal wollen, welche Grosage.

00:16:08: wenn sie es nicht anbietet weil es die Figuren nicht hergibt, dann finde ich ist das Pflicht von der Schneiderin dass man sagt du Ich darf doch ein bisschen Trägerl machen und so.

00:16:18: Hast sicher mehr Freude, als wenn das jetzt auch ohne Träge ist oder so.

00:16:22: Man muss einfach ein bisschen beraten tätig sein und das, wenn man da noch nicht da ist... Das geht nicht!

00:16:29: Da muss man jeden langen Samstag hier sein.

00:16:32: und dann haben wir gesagt, wenn die Meisterin, die Schneiderin nicht da sind, dann können wir es zuspannen.

00:16:38: Wir haben uns entschlossen den Betrieb zu schliessen nach fünf von siebzig Jahren am Platz.

00:16:47: Und dann hat man meinen Schicksal eigentlich einen großen Watschen gegeben, was ich sagen muss.

00:16:54: Mein Sohn war gerade beim Florian Schwanger, der jetzt mein Klang, also jetzt mein Grosser, und dann ist Alex verstorben, mein großer Sohn mit siebzehn.

00:17:06: Dann ist natürlich das ganze Leben plötzlich aus den Fugen geraten und anders gekommen eigentlich zehn Jahre zu Hause bei meinem Florian.

00:17:19: Samanziellen kann Schneiderin oder Werbissler arbeiten.

00:17:22: Ja, das stimmt.

00:17:24: Ich habe meine Wohnung kaputt und habe auch ein bisschen was gearbeitet.

00:17:29: Wo gern daheim.

00:17:30: Und wenn ich so zurückdenke, dann scheint es die Zeit in meinem Leben ganz ehrlich zu stehen.

00:17:36: Schön, wenn du das jetzt zur Sonne kustest gleichzeitig mit diesem Schicksalsschlag verbunden

00:17:41: hast?

00:17:41: Wenn man nur eine Chance bekommt, dass man noch mehr Kinder kriegt

00:17:45: ...

00:17:47: Das ist eine Chance.

00:17:50: Ich war so glücklich mit meinem Klang, mit Florian und es war so eine schöne Zeit.

00:17:56: Das ist ein totaler schöner Ansatz, weil viele Leute sehen das natürlich als Katastrophe fürs Leben, was es ja immer ist.

00:18:04: Es ist schon

00:18:05: eine Katastrofe.

00:18:07: Aber sehr positiv!

00:18:08: Ich wünschte

00:18:09: mir auch keinem Tod feind, dass man Kind beerdigen muss.

00:18:14: Aber natürlich habe ich in dem Sinn für die jetzige Zeit gelernt, wie es einem geht.

00:18:22: Wie traurig das man sei und wie es einfach den Boden ... Das reicht.

00:18:26: viel schlimmer, können wir nicht reifen?

00:18:28: Nein, wenn es am Boden unter den Füßen wegzieht.

00:18:33: Und es war halt dann so, warum dass man jetzt?

00:18:37: vielleicht, weil am Anfang habe ich schon sehr viele Mit meinem eigenen Trauer zu tun gehabt, wie wir noch im Geschäft waren.

00:18:46: Weil ich ja eigentlich in der Zeit ziemlich versteinert war.

00:18:51: Weil es habe Kassner und John nicht alle warnen, weil sonst verlierst du das Kind.

00:18:56: Und dann versteinnert man so ein bisschen.

00:18:59: Das muss ich ehrlich sagen ... Ist es schwierig, die Versteinerung

00:19:07: anzulösen?

00:19:08: Aber es ist dann noch mal ein Todesfall in der Familie gewesen und da ist eigentlich wir schon in den Tore aufgegangen.

00:19:14: Und dann habe ich glaube, ich bin drei Monate durchgewandt.

00:19:18: Ich bin drei Monaten durchgewannt und hab natürlich meinen Alex auch bewohnt.

00:19:22: ... bin ich durch das stabiler geworden.

00:19:29: Also auch, dass ich mit den Trauerleitern, die zu mir kämen ins Geschäft, weil da habe ich alle die Tränen der Romkappe bei jedem Mitwander erkennt

00:19:38: und

00:19:38: jetzt...durch das ich dort wirklich die drei Monate, mein Alex so bewannte und betraut hab, bin ich stabiler worden doch auf jemanden zugehen und ein guter Geist sein.

00:19:51: Aber diese kommt ja jetzt erst später, dass sie in die Bestattung gegangen haben.

00:19:55: Gerade noch mal für mich zum Verständnis am Anfang wurde dir geraten wenig wie möglich zu trauern

00:20:02: oder

00:20:03: nicht weinen weil du dann dein Kind verlieren

00:20:06: könntest.

00:20:06: Ja wenn du jetzt seit dem zweiten Monat schwanger bist ist ein Kind noch nicht fest.

00:20:11: Okay also Alex ist verstorben, während du schwanger warst.

00:20:15: Und die Leute haben sich darum gesorgt, dass wenn du zu viel weinst ...

00:20:19: Der Schuch hier ist aber ... hat gesagt ja nicht, weil wir ein Jahr

00:20:22: nicht

00:20:23: waren.

00:20:23: und dann bin ich eigentlich so wie gesagt ...

00:20:26: Und dann hast du das eigentlich nie?

00:20:28: Richtig verarbeiten können, nie richtig bedraht.

00:20:33: Das ist genau das.

00:20:35: Okay und das ist dann später Gott sei Dank unter Anführungszeichen

00:20:39: noch gelungen?

00:20:40: Es

00:20:41: war sehr traurig

00:20:43: damals, genau zehn Jahre nach meinem Alex.

00:20:47: aber es waren wie scheinend Tore die aufgegangen sind.

00:20:51: Durch diesen weiteren Todesfall hast du dann aufgemacht Laufen lassen und hast dann wirklich einmal gereiert.

00:21:01: Und das hat die halt auch.

00:21:01: jeder weitere Todesfall in der Firma, dann halt auch wieder irgendwo das herkommt oder?

00:21:09: Das war dann... Jeder weitere Todessfall ist einfach das, dass man weiß wie es am gehen kann.

00:21:19: wie traurig das man sein kann und wie wichtig es ist, dass man da auch begleitet wird.

00:21:24: Dass einem jemand zuhört gerade auf zu beitragischen Fälle wenn ein Kind vor die Eltern geht.

00:21:33: Da ist es oft besser wenig zu sagen.

00:21:37: Da muss man einfach nur da sein!

00:21:40: Und das ist durch das, dass ich ... und wie unwichtig.

00:21:43: Das ist alles so nebensächlich, dass es so unwichtig ist, weil's so wehtut.

00:21:52: Ich hab mir damals gedacht, mein Gott, wenn grad schon ein Jahr vorbei war, dass nicht mehr so weh tut.

00:21:58: Der Schmerz ist nicht beschreiblich!

00:22:01: Ja, hallo liebe Alm-Bodcast-Fans für ihr, das eingeschalten habt.

00:22:05: An dieser Stelle wollen wir uns recht herzlich bei unserem Kooperationspartner der Volksbank Tirol bedanken, die uns wirklich toll unterstützen.

00:22:14: Und gleichzeitig werden wir uns auch bei Eng bedanken dass ihr immer wieder einschaut.

00:22:18: vielleicht wenn es Lust habt lasst unser Like und ein Abo für unseren Kanal da.

00:22:22: das hilft unserem Algorithmus wirklich sehr!

00:22:26: In diesem Sinne wünsche mir viel Spaß weiterhin jetzt mit der Folge Immer wieder her, die Zeit heilt alle Wunden.

00:22:35: Ist das bei einem eigenen Kind also oder hält es nie wahrscheinlich?

00:22:41: Aus Wunden werden halt Narben.

00:22:44: Das sind Narben, die man hier im Leben kassiert.

00:22:48: Die gehen nicht weg.

00:22:50: Sie

00:22:50: vernarben aber sie gehen nicht weggeladen und man weiß auch nie wann ... Manchmal wenn ich am Friedhof bin unter Reden gemacht habe und auf einmal geht's hat man das Gefühl Es ist wieder ganz neu hier, als ob es gerade gewesen wäre, weil der Weiß, dass es seit einem Jahr herrscht.

00:23:08: Aber du bist ja eine Trauerrednerin!

00:23:12: Ich habe auch schon ein oder zwei Trauerräden miterlebt von dir und da gespürt man schon wie sensibel du bist und dass du das wirklich fühlst.

00:23:26: Das sind Gänsehautmomente wenn du so und ich kann mir schon vorstellen, dass das natürlich aufgrund deiner eigenen Schicksale bei dir zugekommen ist.

00:23:38: Dass du wirklich die eine gespielen kustest in diese anderen Todesfälle und in die Trauer der Familien.

00:23:45: Und

00:23:46: da kannst du jetzt auch ... Das ist ganz egal in welchem Alter man jemanden gehen lassen muss.

00:23:51: Ob es ein alter Mensch ist oder ein Baby, das ist immer ... Jemanden, der mir lieb hat gehen zu lassen ist einfach ein Schwerste im Leben.

00:24:05: Ob das ein Tier

00:24:06: ist?

00:24:07: Nichts berührt unser Leben so tief als wir.

00:24:09: wenn man da jemandem was Unwiederbringliche des Todes ist einfach das Tragische.

00:24:16: Was man nicht mehr reden kann und nicht mehr sagen muss.

00:24:19: Da muss man wirklich oft so denken... habe ich auch das Gefühl, wenn eben sächliche Dinge sind, die Menschen so wichtig sind.

00:24:31: Man kriegt ja einen Anruf.

00:24:33: Ich hab schon, ist man schon, hab ich schon erlebt, hat mir Freundin angerufen und schluchzt ins Telefon und ist total aufgelöst.

00:24:40: Und die denken am Gotteswünnen wäre es jetzt gestorben!

00:24:43: Ich denke die ganze Familie durch und dann sagt es, steh da vor, was der zu mir gesagt hat.

00:24:48: Dann muss ich mich richtig ein bisschen zusammenreißen, dass sie nicht einmal lachen.

00:24:53: Ja, wenn die so labalieren kann quasi.

00:24:58: Im Angesicht des Todes ist das einfach wirklich ... Nebensächlich,

00:25:05: oder?

00:25:05: Sicher ist es für dich jetzt gerade in diesem Moment ganz dramatisch gewesen.

00:25:09: Aber wenn man mich aufruft und so wandt, dann denken wir uns jemandem gestorben.

00:25:15: Ja natürlich, liegt auf der Hand!

00:25:18: Aber jetzt müssen wir ganz kurz für unsere Zuhörer zur Erklärung...

00:25:21: Wir müssen einen Schwänk machen gerade in die Bestattung gehen.

00:25:24: Genau weil du bist ja die Schneidermeisterin.

00:25:31: Der Florian

00:25:32: war zehn.

00:25:33: Dann lasst man den Florian, ich habe zehn schöne Jahre zuhause

00:25:36: gehabt

00:25:37: und hab ... Und

00:25:38: wo ist mein Auto?

00:25:39: Mein Motor

00:25:40: schon bei Samen.

00:25:41: Bei

00:25:41: Samen aber nicht verheiratet.

00:25:42: Ich habe in meiner Hochzeit einladung stehen gehabt.

00:25:49: Die Beziehung ist zwanzig, der Puppe wird zehn.

00:25:53: Es ist Zeit, da zu gehen.

00:25:55: Ah ja das ist cool!

00:25:56: Okay also dann nach dem der Florian Senior war es auch entschieden

00:26:01: zu heiraten... Ja, da haben wir dann keiratet.

00:26:05: Wie der Florian Neuen war, bin ich ins Geschäft durchgegangen und die Veränderung war einfach angesagt.

00:26:13: Zu Hause ist das beim Auto, der ja schon die vierte oder fünfte Generation bestattert ist.

00:26:19: Ist alles zu eng und zu klein geworden.

00:26:22: Dann haben wir gesagt, jetzt ist das Möbelhaus Geil, ehemals Möbelhaus Geile, unten der Raum frei worden.

00:26:29: Und das habe ich gesehen.

00:26:31: und dann haben wir gedacht, naja, das wer bietet sich jetzt an.

00:26:34: Da ziehen wir auf.

00:26:35: Dann hab' ich gefragt was ist in Unterland?

00:26:37: Haben wir gleich gemitet wie das so war?

00:26:39: Haben die alles umgebaut ein bisschen?

00:26:40: So wie mir das im Kram passt hat... Bevor dieses Jahr zweitausend begonnen hat, waren wir da präsent und haben unseren Betrieb aufgemacht.

00:26:51: Also du hast dir dafür entschieden auch in die Bestattung zu wechseln?

00:26:54: Ja,

00:26:54: zu gehen ja!

00:26:56: Und

00:26:58: damit der Florian der ja bestatter werden wollte,

00:27:02: weil das hier quasi Generationen übergeben

00:27:06: wird.

00:27:06: Ja freilich!

00:27:06: Das ist da Florian.

00:27:08: und dann haben wir Otto und ich am Karate, die haben mich natürlich auch in die Computerarbeit gekenkt, weil ich das ab vorher nicht gemacht habe.

00:27:18: Ich hab meine Computerprogramme gelernt.

00:27:24: zur Glück habe Bartendruck gemacht, wo es ja wieder ganz was anderes ist.

00:27:28: Aber für mich ist das so eine Geschmackssache.

00:27:32: Ob ich heute ein Party gestalt oder Knopflöcher einteile?

00:27:36: Ich brauche für alles Auge!

00:27:37: Das wirst du genau wissen, Sebastian.

00:27:40: Dass man als Auge so etwas Wichtige macht in deinem Beruf auch.

00:27:44: Das stimmt.

00:27:45: Ich stimme zwar schon, erzelt für mich ein bisschen anders vor, als ich heute eine Parte gestaltet habe, der ist wie ein Kleidl oder ein klassisches Handwerk, kann ich verstehen was es dann macht?

00:27:54: Was

00:27:54: heute die Person ist, ob ich sie zu oder so mache oder ob ich bei einer Partei das gleich zumache oder so.

00:28:01: Aber

00:28:02: es muss für dich kein Thema... Mit dem Tod zu arbeiten?

00:28:06: Nein, überhaupt nicht.

00:28:08: Ich habe ja durch das, dass ich bei den Neu-Fünfzeigjahren im Auto zusammen bin, ist ja dieses Bestatterwesen für mich auch ganz neu gewesen.

00:28:17: Und durch das muss man sich eben an der Florian gesagt haben, die Mächte bestattet werden.

00:28:23: Also du hast die erste Jahre lang mit dem auseinandergesetzt und hast das ja schon mitgelebt.

00:28:29: Somit wurde die Umstellung nicht so schlimm...

00:28:34: Ich habe meine Freundinnen aufgesagt, wie kusten du?

00:28:37: Du hast so schöne Modelle gemacht!

00:28:39: Wenn man es denkt, so toll und so fein.

00:28:43: Aber ich habe sicher auch schöne Modellen gemacht.

00:28:46: Ich habe schöne Brakkleide gemacht, schöne Kostüme und Kleider und alles gemacht.

00:28:52: aber Bewegen habe ich das Gefühl, kann ich in der Bestattung mehr?

00:28:57: Ja und ich glaube es sind ganz viele Krufsteiner dankbar dass du den Weg gegangen bist.

00:29:03: Meiner Meinung nach bist du einer der gefühlvollsten Trauerredner überhaupt was gibt und deshalb ist es keine Schande dass du die Schneider reinverlassen hast sondern ein Gewinn für alle.

00:29:17: Ja, das hat man auch wenig.

00:29:18: Ganz ehrlich, ich bin kein Tagleiter.

00:29:21: Ich bin wirklich sehr gerne in der Bestattung und es macht mir Freude.

00:29:26: Natürlich jetzt bin ich die Seniorin – ich bin schon seit zehn Jahren im Pensionen.

00:29:32: Aber

00:29:33: was ich so lange mit den Jungen haben will?

00:29:37: Ich hab das Gefühl, sie brauchen mir und mir auch dieses Gefühl geben.

00:29:42: Solange helfe ich gerne!

00:29:43: Und die haben auch Freitas, ich tue es gerne.

00:29:46: Also der Florian und die Katte haben wir jetzt schon übernommen?

00:29:49: Ja, der Florians möchte die Saison hat übernomen... Momentall, das ist ja schon die nächste Challenge.

00:29:54: Florian hat vor fünfzehn Jahren übernommen als Einundzwanzigjährige.

00:30:00: Der war Österreichs jüngster Bestattungsunternehmen und hat aber vorher schon Forstfacharbeiter- und landwirtschaftlichen Facharbeiter gelernt.

00:30:09: Also er hatte zwei Berufe gehabt und hat dann aber schon gesagt, er macht jetzt schon die Konzessionsprüfung weil es ja wie Meisterprüfungen ist.

00:30:18: Er setzt gleich mit einem Meister Prüfung Und ich kippe ihm schon ein Bild, das ich schon mache und so wäre es, wie er gesagt

00:30:25: hat.

00:30:27: Es ist ja sehr herausfordernder Beruf.

00:30:29: Ich habe bei einiges gar nicht gewusst dass erstens einmal ihr ständig auf Abruf bereit sein müsst.

00:30:36: Bei

00:30:36: hundert, fünf

00:30:37: oder sechs

00:30:38: Stunden?

00:30:38: Vierundzwanzig Stunden!

00:30:39: Unter anderem habe ich nicht gewiss, dass zum Beispiel wenn jetzt bei einem Autounfall jemand stirbt dass den nur der Bestatter abtransportieren darf, dass er

00:30:49: gar nicht

00:30:49: von der Rettung mitnommen

00:30:50: werden darf.

00:30:51: Die Rettungen nehmen bei einem Verstorbenen nicht mit.

00:30:53: Vorher wären

00:30:54: die Polizei nicht, Rettungs nicht... Also das ist reine Sache des Bestatters.

00:30:58: Das war es kurz wirklich um drei in der Früh als Telefonleitung.

00:31:02: Bis wir kommen!

00:31:03: D.h.,

00:31:03: es müssen mehr als dreihundertfünfundsechzig Tage, vierundzwanzig sieben verfügbar sein

00:31:09: Nicht nur ein Mann, sondern zwei Mann.

00:31:11: Weil wir müssen sagen, es muss ja bewegt werden.

00:31:14: Also

00:31:14: ich glaube das ist ganz viele nicht bewusst...

00:31:17: Ich glaubt es auch!

00:31:19: Wie intensiv das ist und es ist ja auch, muss man ja ganz ehrlich sagen, nicht unbedingt schön wenn man um drei in der Frühe zu einer Todesstelle fährt.

00:31:28: Und dann muss man eben jemand erst erwischen um die Zeit, dass man jemand mitfährt.

00:31:33: Geht's ihr dann auch das mit den Angehörigen?

00:31:36: Öfter u- oder macht sie es die Polizei?

00:31:39: Das macht eigentlich die Polizei.

00:31:41: Das ist Berge.

00:31:45: Da ruft die Polizei an, wir wissen dann nicht um was sie es handelt.

00:31:49: Sie sagen uns nur die Adresse weil das läuft halt auch so ab.

00:31:54: Die draußen.

00:31:55: der Außendienst macht eine Meldung an den Posten und der Posten ruft uns an.

00:32:00: Der Posten weiß auch nicht allwähig genau um was geht.

00:32:03: Sicher wissen sie jetzt ein Bahnunfall oder Autobahn oder sowas, das weiß man schon.

00:32:09: aber Wohnung Auffindung kann natürlich alles Mögliche sein, das ist was man nicht vorab.

00:32:16: Und die Angehörigen dann zu verständigen macht es aber nicht?

00:32:19: Nein, machen sie

00:32:19: nicht.

00:32:20: Die Angehöhrigungen sind der Ermkodex von der Bestattung dass der Angehäurige auf den Bestatter zukommen muss weil wir brauchen den Auftrag vom Angehörigen.

00:32:34: Natürlich nicht zur Bergung, das ist wieder was anderes.

00:32:37: und wenn der Staatsanwalt den Verstorbenen nicht frei gibt

00:32:42: dann

00:32:42: muss man nach Innsbruck in die Gerichtsmedizin führen.

00:32:46: Da machen wir die Überführung nach Inmsbruck.

00:32:48: Das ist aber alles Kosten vom Staat, des Zweiterstaates Österreichs.

00:32:53: Und dann wird er quasi dann die Todesursache noch festgestellt etc.

00:32:59: bis es dann zur Beerdigung kommt.

00:33:02: Im Krankenhaus wahrscheinlich, oder?

00:33:04: Die müssen wir ja wiederholen.

00:33:05: Und dann holen sie es wieder.

00:33:07: Ja, da

00:33:07: ist jetzt die Frage ob das gleich eine Feuerbestattung wird, dass man sagt man lasst ihn in Kramsach und tut Feuer bestatten.

00:33:17: Aber wenn man natürlich Abschiednahme haben möchte, dann muss man von uns vor Grund her richten, damit er zu Abschiednahmen vorbereitet ist.

00:33:27: Es gibt

00:33:28: ja offene Verabschiedungen, wo man die

00:33:32: nächsten Angehörigen noch mal den Verstobenen anschauen kann.

00:33:36: Und

00:33:36: da richten

00:33:37: wir her?

00:33:38: Ja, sauber

00:33:38: her wird geschminkt, dass er einfach wieder ... Schminke

00:33:41: nicht!

00:33:43: Das ist normal nicht.

00:33:44: Macht man, wenn gewünscht, wenn jemand mit Lippen stift.

00:33:47: Ich brauche schon einen roten Lippendift, weil ich gehe und sonst auch nicht aus dem Haus ohne roten

00:33:53: Stift.

00:33:54: Aber an sich ist das extra Wunsch, ob man geschminkt.

00:33:57: Aber dass man, sagen wir mal, Wascht und Ankleidet von den Kleidern, die er gerne mengen hat, das macht man.

00:34:04: Und dass man vielleicht ein bisschen herrichtet ... Es ist natürlich auch nicht immer möglich.

00:34:10: Das muss man jetzt sagen beim Tragischen Unfalle.

00:34:13: Eisenbahn

00:34:14: darf

00:34:14: man nicht weiterreden, ich will doch nicht ins Detail gehen.

00:34:17: Da ist das nicht möglich.

00:34:18: Ja da muss man wirklich auch sagen, es tut uns wirklich leid aber es ist nicht mehr möglich.

00:34:24: behaltet den Verstorbenen so im Gedächtnis wie er zu Lebzeiten war.

00:34:28: Weil das letzte Bild bleibt im Kopf.

00:34:31: Das

00:34:32: darf man jetzt nicht vergessen!

00:34:33: Ja das ist ganz interessant und da bist du dann gefragt

00:34:39: Ja, dass man das im Büro dann den Hinterbliebenen so mitgibt.

00:34:44: Genau!

00:34:45: Weil viele wissen das ja natürlich nicht und wissen auch nicht wie wir damit umgehen sollen.

00:34:50: Und deswegen ist es schon sehr wichtig, dass ihr diesen Job und diese Trauerhilfe ausübt, weil ich meine, ich bin Gott sei Dank da verschont bleiben.

00:35:00: Bis her habt ihr nie ein Gespräch mit denen führen müssen.

00:35:04: zum Glück aber es wird jeden Tag ein paar geben.

00:35:12: Ja gut, dass man da einen Vollprofi an seiner Seite hat und das begleitet.

00:35:16: Weil man ist ja dann eher ein bisschen in

00:35:20: Schockstarre... Ganz egal!

00:35:22: Ist immer Ausnahmesituationen.

00:35:24: Auch wenn man oft schon hofft, dass es einfach der Tod eintritt weil jemand vielleicht schwer krank ist oder so oder alt und gemänt.

00:35:37: Wirklich auch nicht mehr können und wollen selber schon, dass der Tod kommt.

00:35:42: Und dass sie vielleicht mitgenommen und abgeholt werden.

00:35:45: Aber es ist trotzdem, wenn dann der Tod eintritt, ist wieder etwas anders.

00:35:51: Wenn man vorher denkt, kann das so sein?

00:35:55: Ich meine, es gibt ja ganz verschiedene Orten.

00:35:58: Es gibt wirklich auch leider Gottes Kinder, die sterben.

00:36:01: Dann gibt's wiederum ... Ja, die

00:36:04: gerne sterben würden.

00:36:05: Genau!

00:36:06: Und dann geht er auf und du hast es mir verzelt.

00:36:10: Es feiert ab und zu wenn einer stirbt und bringt einen Schnapsel.

00:36:13: Das ist ja ab und so ein schönes Erlebnis.

00:36:17: Sollten

00:36:18: wir uns zu dem anlassen, wenn wir heute schon dieses Thema besprechen?

00:36:22: Sollte man die Züttelsröcke... Wenn

00:36:25: es ein kleines Lücken würde, glaube ich schon.

00:36:28: Stopp, stopp,

00:36:29: nicht

00:36:29: zu viel.

00:36:30: Weil wir uns jetzt eh noch an den Schnap sind.

00:36:33: Weil das Gespräch geht ganz tief.

00:36:35: Ja ja, da

00:36:36: brauche ich jetzt keinen.

00:36:38: Ich brauch auch Wasser für mein Hudler.

00:36:41: Ach so!

00:36:41: Der hat dann Specklacken und der hat man jetzt am Durst.

00:36:46: Sebastian?

00:36:47: Da kommt vielleicht der Kameramann hinten beim Brunnen.

00:36:50: Ja, eventuell

00:36:50: das

00:36:51: Gerät ist ja was.

00:36:51: Ich schaue euch alle Entschuldige zum Wohl.

00:36:54: Danke erstens einmal, dass du uns auf die

00:36:58: Alm

00:36:59: meisterwurz mitbrauchst.

00:37:00: Mein Mann

00:37:00: hat eine Hoppe und es ist Schnapsbrenne.

00:37:03: Zum Auflockern jetzt noch

00:37:04: mal.

00:37:06: Gesundheit!

00:37:11: Da muss ich jetzt ein bisschen rügen.

00:37:13: Ein Schnapsel bringt mir... Langsam und lasst es ein bisschen wirken.

00:37:19: Ja schau, ich kann noch vieles lernen.

00:37:22: Ich kann gelernter Schnaps trinken?

00:37:26: Nein, ich bin so.

00:37:27: das, dass man daheim trinkt ist sehr wenig Schnaps!

00:37:31: Aber es ist natürlich, wenn man einen trinkt, muss man ein bisschen kosten.

00:37:34: Dann

00:37:35: schenken wir gleich noch nach, dass ich das richtig mache

00:37:37: jetzt.

00:37:38: Ist da nicht zum... Nur den Tonkart kippt man tiefgekühlt.

00:37:43: Okay, okay, nein.

00:37:44: Wenn du

00:37:44: guten Schnaps den Edelbrand trinkst, dann trinkts mir ganz vorsichtig und eher wärmer.

00:37:52: Also so hat für meine Begriffe die richtige Temperatur.

00:37:56: von der Sonne leicht angewärmt.

00:37:58: Er ist auch hervorragend, das muss ich sagen er schmeckt sehr gut.

00:38:02: und die werden jetzt dies mir merken dass man Schnaps nicht auf X trinkt?

00:38:05: Nein nur ein Puzzle!

00:38:06: Und das ist definitiv kranker als wirklich fast gut.

00:38:09: Das

00:38:09: ist keinem, da sind es einen feinen Apfelbrand mit Meisterwurz.

00:38:12: Dann nehmen wir noch

00:38:14: Schlicker.

00:38:16: Danke schön an die Kamera.

00:38:18: Timi-Lein schau dir unser Wasser.

00:38:22: Uli, du hast da auch dein Hund mit.

00:38:24: Ein ganz netter Zeitgenuss, die dich in Sicht merzen nicht, weil er unten an die Schiene ist.

00:38:28: Aber als Ergänzer gestärscht er!

00:38:31: Und herzlich willkommen bei uns auf der Almherum natürlich.

00:38:33: Wir sind ja sehr tierlieb und wir mögen sie ja ganz gern.

00:38:37: Ja, siehst du das wie ein Herrn schon schlappern?

00:38:39: Er hat einen Durst gehabt.

00:38:41: Gut dass du aufdenkst hast!

00:38:42: Das hat mir jetzt geäußert.

00:38:43: Ich kenne halt mein Hund.

00:38:45: Es ist schon mal sechster Hund und ich habe immer ein Hund gehabt mit begleitenden Hunden in meinem Leben lang.

00:38:50: Sie sagt auch viel über Menschen aus, bin ich der Meinung... verbinde ich immer mit gleichzeitig einen guten Herzen, wer dir lieb ist und selber Hunde oder Katzen oder Pferde.

00:39:03: Wenn man kann leben ohne Hund.

00:39:05: aber was ist das für Leben?

00:39:07: Das sage ich schon anspruchsnacht nicht mehr gelesen habe und das stimmt.

00:39:11: Wir haben auch seit fünf Jahren ein Hund und die kommt mir das nicht mal anders vorzustellen.

00:39:14: Einfach so etwas Liebsen

00:39:17: in dieser Bereiche

00:39:18: aufsteht dann wedelt es schon, da freut man sich.

00:39:22: Kann ja quasi so sein fein als jeder Hund.

00:39:24: Das ist schon was Schönes.

00:39:27: Ja, wo sind wir?

00:39:28: stehen bleiben?

00:39:31: Beide reden!

00:39:32: Genau.

00:39:33: Schon?

00:39:33: Nein ich weiß es jetzt nicht mehr.

00:39:35: Bei den Schnapsen.

00:39:37: Bei der Schnapsverwaltung.

00:39:38: Wir sind stehen bleiben bei der Vorbereitung der Leichen und dass es auch nicht immer geht.

00:39:46: aber wenn man schon bei dem Thema Wo werden die Leichen vorbereitet?

00:39:52: Das machen

00:39:52: wir in Kufstein.

00:39:54: Wir kennen Gott sei Dank einen Zugriff oder ein Zutritt ins Krankenhaus, das ist jetzt schon unser Projektortist.

00:40:02: Da hat man Wasser und alles da.

00:40:05: Und wenn wir jetzt ... Wir haben jetzt so eine Zaire, unsere Hundertfünfzig-Jahrejubiläum von Betrieb, von der Bestattung.

00:40:15: Also es gibt die Bestattungszöte seit hundertfünfzig Jahren.

00:40:19: was man ja sagen muss ist eine gewaltige Generation mit Leidenschaft dahinter.

00:40:25: Und wir werden jetzt selber so ein Raum dann zu Hause anbauen mit Kühlung und das alles in einem ist, dass man das Zuhause haben.

00:40:34: Dann lassen wir uns natürlich auch vom Herrn Pfarrer würdig Wein und Einwein und den machen wir dann zu hundertfünfzig Jahren feiern, dass wir uns denn selber eigentlich unter, ich möchte sagen der Gemeinde Kruppstein Schenken mehr oder weniger.

00:40:51: Dass

00:40:51: man das benutzen kann, dass man es einfach in Würde dann hier den Raum haben, wo man kühlen kann.

00:40:59: Es geht mit der Summe und dem Klimawandel.

00:41:02: Und auch das, was auf der Verabschiedung ist.

00:41:05: Früher gibt es ja ein Gesetz, das binnen zweiundseitig Stunden beerdigt sein muss.

00:41:10: Aber

00:41:11: durch die Kühlzellen und durch die Möglichkeit ... Zirke, die ist natürlich aussieht.

00:41:16: Das hat jetzt auch eine Woche Zeit.

00:41:18: Aber wenn die Sommer so heiß sind ... Da braucht man ganz ehrlich die Möglichkeit der Kühlung.

00:41:24: Ja, auf jeden Fall!

00:41:25: Und

00:41:25: dann werden wir im Zuge diese Hundertfünfzig-Jahrfeierzüttel angehen.

00:41:32: Sehr schön, super!

00:41:33: Also mein Sohn und meine Schwiegerduchter haben das in Planung.

00:41:39: Das liegt jetzt bei der Feuerpolizei

00:41:43: oder

00:41:44: Feuerbeschauern.

00:41:46: Keine Ahnung bei irgendeinem Amt, wo wir warten, dass die uns sagen, das geht.

00:41:51: Und dann wäre es umgesetzt?

00:41:52: Ja,

00:41:53: super!

00:41:54: Uli, was mich noch interessiert, wenn man den ganzen Tag mit dem Tod befasst ist, nimmt man das mit Heim.

00:42:03: Wie kann man das anschalten?

00:42:05: Wie kann schlafen gehen?

00:42:07: Hast du Albträume oft?

00:42:09: oder schaffst du das zu verarbeiten?

00:42:12: Also es ist so, dass man wenn der tut, sagen wir mal, was normal ist.

00:42:18: Aber wenn der Tod, wenn der Generationssprung stimmt... wenn der alte Mensch vor dem Jungen geht.

00:42:25: Wenn es nicht ganz tragisch ist, einfach nach einer Zeit ... Wenn das Leben klippt, hat man wirklich die Musse und auch das Gefühl kurz Abschied nehmen.

00:42:38: Und ein fülltes Leben geht zu Ende.

00:42:41: Das ist nicht traurig!

00:42:42: Da

00:42:43: trinkt man ihm, wie gesagt, da stößt man dann auf den ... Ich verstehe mich nicht mehr und sage, ich trinke meistens nicht mit.

00:42:50: Aber die Angehörigen mögen ganz gerne mal.

00:42:53: Sie sagen, ein Wappen hat's schon auch ganz gerne, schnapp sein mögen und so.

00:42:57: Und das gehört eigentlich dazu dann, dass man wieder ein bisschen der Normalität übergeht und für das dient ja dann auch das Mal was man dann geht nach der Beisetzung.

00:43:08: Mit den Reden am Friedhof ist halt so eine Sache ... hat klein begonnen, war nicht.

00:43:14: in den Fünfzehn, zwanzig Jahren habe ich halt einmal mit drei Leuten eine Urne beigesetzt und es ist dann irgendwie aus.

00:43:23: drei Leuten sind dann dreißig geworden.

00:43:26: Auf einmal waren dann irgendwann dreihundert ab dem Friedhof und dann ist das so geworden.

00:43:34: Die Kulturen sind ja da ganz unterschiedlich.

00:43:36: Ich bin ein großer Mexiko-Fan und war oft im Mexiko Und da gibt es diesen Diaz de la Muerte, der wird ja wirklich der Tod gefeiert.

00:43:45: Wenn jemand stirbt dann ist er eine große Partie.

00:43:48: Wie siegst du das persönlich?

00:43:50: Wie dattest denn du mit dem Thema umgehen sagst du?

00:43:54: Du solltest immer froh, dass dir ein Kleb hat, dass man einen Kopf haben oder... So,

00:43:58: so gehör!

00:43:59: Ja

00:43:59: und was jetzt für mich selber bei meinen eigenen Beisetzung, wenn ich das so denken kann.

00:44:06: Ich erzähle dann, was ich für eine Krankheit schon gehabt habe von fünfzehn Jahren begonnen.

00:44:13: Mir ist wichtig, dass man da noch einmal zusammensitzt und alles nochmal erzählt.

00:44:21: Einfach in die Mitte nimmt, dass man einfach den nicht nur so her und unter die Erde und dann das war es.

00:44:28: Man muss dann schon zusammen.

00:44:29: also für mich müssen wir alle dann da nach mitgehen.

00:44:33: Und

00:44:33: ich möchte mal wie früher gesagt haben ein schöner Leicht sein.

00:44:38: Ja, das ist ja auch für viele so ein Tabu-Thema wenn jetzt zum Beispiel jemand auch schon vor einem, zwei Jahren gestorben ist oder?

00:44:46: Der nicht mehr am Tisch mitsitzt.

00:44:48: Ich habe oft das Gefühl, dass die Leute sich dann wenn eine Angehörige am Diff sitzt nicht über den Renn dran.

00:44:54: Was ja meiner Meinung nach schon ist ... Ja!

00:44:56: Weil dann kommen wir ja nur mit ins Gespeier und mitnehmen auch den Schichten dazu.

00:45:01: Aber früher haben wir halt Angst, dass da was aufrehen in dem Angehöhrigen, dass der einen Trauer verfallt, wenn man jetzt über die Person rät.

00:45:07: Siehst du das also?

00:45:09: Ich bin der Meinung, du kustet sowieso den nicht ausschalten aus dem Kopf.

00:45:13: Und die

00:45:13: Trauer... Die Trauer kann ja nur geschehen, wenn man zugelassen hat jemanden lieb zu haben.

00:45:21: Die Traur ist ja nichts anderes als die Verlängerung der Liebe über den Tod hinaus und wenn mal jede Träne die man gewohnt hat ist eigentlich nicht... eine gute Sache.

00:45:33: Auch wenn man mal wieder wohnt, das gehört dazu und ich sage auch oft so, wenn es zu rührend ist, dann muss ich wohnen.

00:45:42: Dann sage ich ja wann willst du?

00:45:44: Ihr müsst sich wohnern!

00:45:45: Das ist sehr wichtig weil man verarbeitet in der Trauer halt einfach mit Weinen.

00:45:52: Das gehört zum Menschen dazu.

00:45:53: Das

00:45:53: befreit wirklich die Seele.

00:45:55: Und wenn man gewohnt hat, geht's einem dann noch besser.

00:46:00: Ja, das sage ich auch.

00:46:01: Hundertprozent so!

00:46:05: Ja, schön dass wir mal über dieses offene Rennen kommen, weil es ist ja wirklich für viele der Bauthema und es ist halt kein der Bau-Thema.

00:46:12: Der Tod kehrt zum Leben dazu...

00:46:15: Das einzige was man mit Sicherheit wissen muss, dass wir einmal gehen müssen.

00:46:19: Immer?

00:46:20: Und ich selber habe ja vor fünfzehn Jahren ein erstes Mal einen Lungenkrebs gehabt Und da hat es dann schon so anfänglich zu spät und zu groß.

00:46:32: Und ich habe dann einen Viererrädel mit Chemotherapie gehabt, und das hat dann ... Tumor und Zöger haben wir visualisiert, dass ich ein bisschen kleiner und kleiner gesehen habe – vor allem war er weg!

00:46:48: In deiner Visualisierung?

00:46:49: In meiner

00:46:49: Visualisierung war er auch

00:46:50: weg!

00:46:51: Und nach dem Vierenrädeln war die CT-Kontrolle.

00:46:57: Dann waren nur mehr halb so groß und ich war natürlich voll enttäuscht, weil ich mir wegsehe.

00:47:02: Ich dachte immer, das wäre krass!

00:47:04: Das ist nicht gegangen und mein Visualisier hat gar nichts gekauft.

00:47:08: Es hat schon gekauft?

00:47:10: Ja ja, die Ärzte haben einen Mots frei gehabt, dass er noch mehr halbt so groß ist.

00:47:14: Aber dann habe ich doch gesagt, also ich möchte gern weitermachen.

00:47:19: So meine Neuvidete... vielleicht noch mal Gehmo nachlegen.

00:47:23: Wir haben es gesagt, nein!

00:47:26: Ich war ja sehr spottlich vorher und habe jeden Tag eigentlich gespotelt.

00:47:31: Und bin damals viel bergangen und bin klettert und ... Ich bin z.B.

00:47:38: Totenkirchel Westwand gegangen.

00:47:40: Ja, was man auch erwähnen muss?

00:47:42: Uli, du warst ja die erste Opfrau vom Kufsteiner Alpenverein ... Das ist

00:47:47: ein bisschen später gewesen.

00:47:48: Da habe ich erst einen Krebs haben müssen, sonst hätte ich keine Zeit gehabt.

00:47:51: Ah,

00:47:52: okay!

00:47:52: Da hab ich jetzt viel sparteln müssen.

00:47:53: Okay,

00:47:54: ja.

00:47:55: Und dann ... Habe ich eben das ... Dann haben wir es gesagt, man könnte jetzt eventuell doch operieren.

00:48:03: Dann habe ich die halbe Lunge ins Aussag geschnitten worden.

00:48:07: Also ich habe jetzt nur mehr von da zwei Lappen und dort noch so ein kleines bisschen Unterlappen.

00:48:13: Und natürlich ist es jetzt mit dem Berg... Nicht mehr so weit her.

00:48:19: Das Alphagen, wenn man mit E-Bike geht und sofort einen E-Beik gekauft

00:48:24: hat,

00:48:24: dann kann ich wieder ein bisschen besser arbeiten.

00:48:27: Erst haben wir nicht recht etwas gesehen.

00:48:29: Wir waren schon sehr letzt.

00:48:33: Mein Mann oder der Autor ... Wird

00:48:35: die Mentale schon einmal zurückgekommen?

00:48:38: Nein, das ist körperlich.

00:48:39: Ja, mental auch, aber körperlich.

00:48:42: Von meinem Haus um bis zu einer alten Liftstation sind es vielleicht ca.

00:48:47: zwei Hundert Meter.

00:48:48: Wenn ich mich umtreten würde, hätte man gedacht, dann geht's wieder zurück.

00:48:53: Das war schon alles.

00:48:54: Es war wirklich brutal am Anfang.

00:48:56: Aber nach vier, fünf Monaten hat der Freundin zu mir gesagt, jetzt gehen wir mal da.

00:49:01: Und dann bin ich glatt aufgekommen, ganz langsam.

00:49:05: Ich habe so eine Freikappe, wie am Himmel herstanden.

00:49:12: Man muss ja sagen, viele Leute werden an dieser Stelle aufgegeben?

00:49:15: Ja,

00:49:15: da haben wir einen Prüf, das ist es!

00:49:17: Und jetzt bin ich auch gerade vor keinem Freitag in meine letzte Bestrahlung gehabt.

00:49:23: Ich hatte noch dreimal, also viermal ein Lungenkrebs gehabt.

00:49:28: Viermal verschiedene Arten...

00:49:32: Immer auf einer anderen Stelle, immer ein neuer Krebs.

00:49:37: Also

00:49:37: du hast den ersten quasi besiegt?

00:49:39: Der ist

00:49:39: auch so geschnitten worden und

00:49:40: ich habe

00:49:42: sieben Jahre Ruhe gehabt und eure CT-Kontrolle gewesen.

00:49:46: Und nach sieben Jahren hat man wieder da am Unterlappen was gesehen.

00:49:50: dann kann man noch mehr bestrahlen natürlich weil nicht mehr so viel Lunge da ist zu moderieren.

00:49:54: Dann

00:49:55: bin ich hier bestrahlt worden und vier oder fünf Jahre später da am Oberlappen was gesehen, da bestrahlte.

00:50:02: Und jetzt vor zwei Monaten oder vor einer halben Monate relativ in der Mitte auch wieder neu bestrahlet.

00:50:11: Ich bin jetzt zehnmal in Innsbruck gewesen zur Bestrahlung.

00:50:14: Ja,

00:50:16: jetzt hoffen wir halt einfach, dass es wieder geholfen hat.

00:50:20: Weil natürlich Bestrahlung die wenigst Verlust der Lebensqualität ist.

00:50:24: Wenn man jetzt gekommen oder da hast du schon das ... nimm dein Körper schon ganz anders her als die Bestrahlungen.

00:50:33: Ja klar aber Wahnsinn!

00:50:35: Jetzt hast du dreimal quasi

00:50:37: ein

00:50:38: Krebs überstanden und jetzt hast du den vierten gerade jetzt bestrahlt.

00:50:40: Ich hoffe, dass ich auch überstehe.

00:50:42: Ja, das hoffen wir natürlich auch.

00:50:44: Du hast jetzt gerade bestrahlen lassen und du sitzt ja hier wie das blühende Leben, kann ich wirklich genauso sagen?

00:50:50: Du schagst super aus!

00:50:52: Du hast ja kürzlich deinen siebzigsten Geburtstag gefeiert.

00:50:55: also toll, wie du halt da sitzt und diese Power die du ausstrahlst trotz so vieler Rückschläge, die du uns allein heute in dem Gespräch schon dazu hast.

00:51:07: Ich meine irre... Ich habe ja von Anfang an in dem Gespräch gesagt, Uli du bist ein Vorbild für mich und du bist eine Vorbild glaube ich für ganz viele Menschen da draußen.

00:51:17: In vielerlei Hinsicht weil du halt auch mit ganz schwierigen Themen ganz toll umgehst und auch offen umgehest.

00:51:25: Und ich bin total dankbar dass du uns das heute so offen dazu hast.

00:51:28: Echt schön!

00:51:30: Und ich glaube da kann man viel mitnehmen.

00:51:32: also echt begeisternde Sache.

00:51:36: Ich merke unbekannterweise Schöne Grüße von meiner Mutter ausrichten, die eine Frage hat.

00:51:43: Bitte!

00:51:44: Mein Vater ist ja also der Kai und somit Moslem und meine Mama aus Diose und Katholisch.

00:51:51: Und sie beschäftigt das Thema ob Sie am gleichen Grab beerdigt werden können weil er ... ...muslimisch ist und meine Mama katholisch, ob das geht.

00:52:02: Ich weiß selber nicht, ich habe jetzt auch nicht nachgugelt.

00:52:04: Ich hab gesagt, ich frage mal die Uli... Das kommt

00:52:06: jetzt darauf an.

00:52:07: was möchte der Papa?

00:52:08: Der macht natürlich eine Erdbestattung zum Beispiel am Zellerbergfriedhof.

00:52:15: Zum Beispiel ja.

00:52:17: Da sind die Gräwer, die gehen, die kann man nehmen.

00:52:21: Und wenn der Papa sagt, jetzt darf die Mama dann auch eine.

00:52:26: Ist das völlig in Ordnung!

00:52:28: Es ist so, dass aber Muslime und Serbische Autotokse – ich weiß nicht ob da schon mehrere eine dürfen ins gleiche Grab.

00:52:38: Das muss der Papa selber für sich sagen.

00:52:40: bei uns!

00:52:41: ist das überhaupt kein Thema.

00:52:43: Und wenn zum Beispiel Muslime, die werden ja normalerweise in der Erde bestattet, direkt in Männern in drei Leinendüchern und die wären ja direkt in die Erde zu Hause in ihrem Heimatland.

00:52:58: Bei uns ist es aber nicht möglich weil in Österreich ist Salkpflicht Also man darf nicht ohne Sorgbärchen.

00:53:05: Aber, man kann da so ein bisschen einen Zwischenweg nehmen.

00:53:09: Man kann jetzt zum Beispiel... Das hat ich mal in Räute, das hat man eigentlich ganz gut gefallen wie ich es gelesen habe.

00:53:16: Die haben einfach in den Sarg eine Schicht Erde geben und obendrauf auch Schichterde.

00:53:25: Und er war in seinen drei Leintüchern und ist dann die Erde im Sarg drin gewesen Und dann ist das ja doch auch in der Erde, oder?

00:53:35: Also

00:53:36: mir hat

00:53:37: die Überdacht

00:53:38: nach.

00:53:38: Ist das eine gute Idee?

00:53:40: Das ist für mich optimal!

00:53:42: Weil es wichtig ist, dass man dies dann was der Verstorbenes selber will

00:53:49: und

00:53:49: deshalb habe ich da auch Freude.

00:53:51: Wir haben ganz viele ordner im Büro, die schon Menschen kommen bei Lebzeiten und sagen, ich mach das so und so.

00:54:01: Dann schreiben wir alles auf und das haben wir dann abgelegt.

00:54:05: Und wenn die Angehörigen kommen, wenn der Tod eintritt, dann kommen die Anhöhren und man sagt, sie waren noch mal da.

00:54:14: Jeder ist froh, wenn er dies verwirklichen kann, was derjenige

00:54:19: wollte.".

00:54:20: Der Tag gegangen

00:54:21: ist.

00:54:21: Das sind meiner Meinung nach gute Nachrichten, da werden meine Mutter berückt sein.

00:54:25: Ja,

00:54:25: ohne weiteres ist sie berückt!

00:54:27: Du bist ja in Kufstein gemeldet und dann kriegst du auch in Kofstein einen Grab?

00:54:32: Mittlerweile bin ich Epsa.

00:54:33: Ah, Epsas.

00:54:34: Dann kriegste in Kupstein keinen Grab.

00:54:36: Also die Mama ist in Kuhstein.

00:54:37: Die Mama ist schon in Kuchstein, ja.

00:54:38: Wenn

00:54:39: Sie hier gemeldeten sind, kriegte es in Kuffstein ein Grab.

00:54:42: Das

00:54:42: ist immer so.

00:54:43: Du gehst jetzt nicht zu sagen, mir gefällt es jetzt ganz nirgends gut in Kremsach um.

00:54:48: Dann kriegst du in Kramsach keinen Grab.

00:54:50: Du

00:54:51: kriegste

00:54:51: ein Grab, das du wohnst?

00:54:54: Ich persönlich bin eine ganz andere Auffassung.

00:54:56: für mich ins Nach- und Tod.

00:54:58: Entsteht etwas Neues.

00:55:00: Mein Körper ist dann nur noch irgendwie halt ein toter Körper.

00:55:05: Der Geist entschwindet.

00:55:06: meiner Meinung nach, ich glaube an die Reinkarnation persönlich.

00:55:11: Ich komme wieder irgendwo als Vogel auf die Welt.

00:55:13: Mir persönlich ist das wurscht, ich bin da ganz unempfindlich mit dem Thema.

00:55:20: Aber ich verstehe natürlich ...

00:55:21: Das soll es sein!

00:55:21: Und man

00:55:22: weiß nicht

00:55:23: mehr, dass der Tod kommt, wenn man in einen alten Kind, den man eher daran denkt oder er wahrscheinlich wird?

00:55:30: Da ist halt schon so, dass man sich mal Gedanken darüber macht und das ist ja legitim.

00:55:36: Absolut!

00:55:36: Und wir können auch mit dem Thema nicht umgehen.

00:55:39: Wir werden uns öfter am Tisch über dieses Thema gereden.

00:55:41: Mein Bruder muss da aufstehen und gehen.

00:55:43: Ja weil er halt nicht lieb hat und ihn nicht kennenlassen muss.

00:55:47: Natürlich ich auch.

00:55:51: Aber ich bin mir bewusst, dass wir uns damit auseinandersetzen müssen und wir müssen uns dem Thema stellen und unsere Eltern werden irgendwann öttern.

00:55:59: dass wir uns beerdigen müssen, hoffentlich nicht umgekehrt.

00:56:04: Aber

00:56:04: damit muss man sich auseinandersetzen, ob man würde oder nicht.

00:56:08: und deswegen sage ich, gefällt mir, dass ich heute mit einem absoluten Vollprofi im Gespräch war auch wenn es heute mal ein bisschen schwierigeres Thema war für viele Leute.

00:56:18: aber du bist tagtäglich damit befasst Und es ist eigentlich kein schwieriges Thema, sondern eins über was halt wirklich auch mal geredet hat.

00:56:26: Man muss

00:56:26: schon darüber nachdenken weil sie ja jeden Mal betrifft.

00:56:29: Ich hoffe wir haben heute mit diesem Gespräch ein paar Leute ein bisschen die Angst nehmen können.

00:56:34: und abschließend darf mich noch interessieren, was glaubst du, was passiert nach dem Tod?

00:56:43: Also ich glaube mal erstens dass man nicht sofort zu wechseln

00:56:48: Ja.

00:56:48: Deshalb ist für mich auch sehr wichtig, dass wir nicht ganz gleich ins Krematorium fahren.

00:56:53: Ich möchte aber ein bisschen Zeit vergehen lassen in ein paar Tagen.

00:56:56: Das ist mir sehr wichtig und ich glaube schon, dass man so viel zwischen Himmel und Erde gibt was wir jetzt gar noch nicht wissen.

00:57:05: Was wir erst, wenn wir selber an der letzten Lebensstufe sind Dann werden wir es wissen und bis dahin magst du uns vielleicht helfen, dass man einfach das Vertrauen haben, solange man an Menschen denken, die immer lieb haben.

00:57:22: Dass sie nicht wirklich verloren sind, dass wir die einfach alle bei uns haben können in unserem Herzen Ganz egal.

00:57:30: Und wenn die Wissenschaft sagt, dass danach diese Vorspiegelung unseres Gehirns sein soll, dass wir mal abgeholt werden von Leuten, also von Familie oder von Freunden, die uns vorausgegangen sind und dann sage ich mal ja, wenn es jetzt wirklich ... Ich glaube nicht das so ist.

00:57:48: aber wenn es wirklich nur eine Vorspiegelung ist unseres gehirnens Der Nacht nichts mehr ist, dann wissen wir es nicht, weil wir ja dann tot sind.

00:57:59: Ja das ist das einzige Rätsel, was uns immer ein Rätel bleiben

00:58:03: wird und das ist ja ganz schön so.

00:58:05: Aber ich glaube sehr wohl dass der Nacht noch etwas geben wird.

00:58:08: Ich bin eigentlich ganz sicher,

00:58:10: dass

00:58:10: zwischen Himmel und Erde etwas gibt, was man nicht essen

00:58:13: kann.

00:58:13: Und die Energie... Die

00:58:15: Energie geht nicht verloren.

00:58:19: Das ist das Schöne, wir hätten sicher nur ein paar tolle Themen aufgreifen können

00:58:26: und es wird alles zu lange.

00:58:29: Wir könnten noch bis auf die Nacht ratschen.

00:58:31: Aber da braucht

00:58:32: ihr jetzt noch

00:58:33: etwas an den Schuss bitte!

00:58:34: Dann

00:58:35: schenke ich ihn sofort ein... Es war wirklich sehr spannend, sehr aufschlussreich.

00:58:44: Ich habe mich total gefreut.

00:58:46: Liebe Uli, dass du uns da wirklich so eine Ausführlichkeit berichtet hast.

00:58:53: Gerne!

00:58:53: Du warst wie ein offenes Buch.

00:58:54: Also vielen Dank.

00:58:56: Es war ein großer Mehrwert für unseren Alm-Podcast.

00:58:59: Ja, ich freue mich, dass ich Tag gewesen bin.

00:59:02: Voll schön!

00:59:03: Vielen Dank.

00:59:04: in diesem Sinne wünsche ich dir heute noch einen wunderschönen Tag.

00:59:08: Alles Gute weiterhin ganz viel Gesundheit.

00:59:11: Dass nur dein Neunziger und ein Hunder da lebst, dass wir vielleicht

00:59:16: noch mehr

00:59:16: am Podcast machen.

00:59:18: Ein Achtiger wollen wir uns mal... Wir setzen uns klein ist

00:59:21: viel.

00:59:21: Ich bin sehr zuversichtlich!

00:59:23: Ja vielen Dank in

00:59:25: diesem Sinne

00:59:26: zum Wohl und alles Gute!

00:59:28: Alles

00:59:29: Gute und Prost Zubass!

00:59:30: Ciao!

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